Concerning Violence

Dokumentarfilm | Schweden/USA/Dänemark/Finnland 2014 | 89 Minuten

Regie: Göran Hugo Olsson

Eigenwilliger Kompilationsfilm, der Archivmaterial des schwedischen Fernsehens über die afrikanischen Unabhängigkeitskämpfe zwischen 1966 und 1984 mit zentralen Sätzen aus Frantz Fanon berühmter Schrift „Die Verdammten der Erde“ unterlegt. Bilder von Streikenden in Namibia, von Guerilleras in Mosambik sowie von Bier trinkenden Herrenmenschen „illustrieren“ dabei lediglich Fanons radikale Theorien, ohne sie näher zu diskutieren oder Brücken in die Gegenwart zu schlagen. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CONCERNING VIOLENCE - NINE SCENES FROM THE ANTI-IMPERIALISTIC SELF-DEFENCE
Produktionsland
Schweden/USA/Dänemark/Finnland
Produktionsjahr
2014
Regie
Göran Hugo Olsson
Buch
Göran Hugo Olsson
Schnitt
Michael Aaglund · Dino Jonsäter · Göran Hugo Olsson · Sophie Vukovic
Länge
89 Minuten
Kinostart
18.09.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Ein Hubschrauber kreist über verdörrten Feldern. Soldaten mit Maschinengewehren sitzen darin. Unter ihnen: weiße Rinder, über braune Äcker verstreut. Die Soldaten zielen auf die Rinder, knallen eines nach dem anderen ab. Eine Nahaufnahme fängt ein niedergestrecktes Tier ein, beim letzten der unzähligen Schüsse tritt eine Blutfontäne aus seinen Nüstern. Wo wir sind oder warum dies geschieht, wissen wir nicht. Eine trotzige Frauenstimme beginnt auf Englisch aus dem Off vorzutragen, eine weiße Schrift setzt sich aufs Bild: „Kolonialismus ist keine Denkmaschine, kein vernunftbegabter Körper. Er ist Gewalt im Naturzustand und beugt sich lediglich noch größerer Gewalt.“ Diese Worte stammen von Frantz Fanon. Geboren auf der französischen Karibikkolonie Martinique, war Fanon Psychiater von Beru

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