Drama | Philippinen 2012 | 84 Minuten

Regie: Ron Morales

Die Tochter eines wohlhabenden philippinischen Kongressabgeordneten wird mit der Tochter von dessen Chauffeur werden verwechselt, sodass versehentlich die Falsche entführt wird. Der Angestellte hat keine andere Wahl, als das Versehen zu vertuschen, wenn er seine Tochter wiedersehen möchte. Formal eigenwilliges, packendes Drama, das eine Atmosphäre der erstickenden allgegenwärtigen Verzweiflung heraufbeschwört und dies visuell durch dunkle Farben umsetzt. Die düster-depressive Geschichte enthält sich jeglicher Sozialromantik und lässt keine ihrer Figuren unbeschadet davonkommen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GRACELAND
Produktionsland
Philippinen
Produktionsjahr
2012
Regie
Ron Morales
Buch
Ron Morales
Kamera
Sung Rae Cho
Musik
Adam Schoenberg · Steven Schoenberg
Schnitt
James Lesage · Ron Morales · Jorge Olortegui
Darsteller
Arnold Reyes (Marlon Villar) · Menggie Cobarrubias (Mr. Manuel Changho) · Dido De La Paz (Det. Ramos) · Leon Miguel (Visel) · Ella Guevara (Elvie Villar)
Länge
84 Minuten
Kinostart
06.11.2014
Fsk
ab 12 (DVD)
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, der Produzenten Rebecca Lundgren und Sam Rider, des Kameramanns sowie des Gaffers Blaise Miller. Des Weiteren enthalten ist ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.) inkl. eines alternativen Filmendes.

Verleih DVD
OFDb Filmworks (16:9, 1.85:1, DD5.1 Tagalog/dt.)
Verleih Blu-ray
OFDb Filmworks (16:9, 1.85:1, dts-HDMA Tagalog/dt.)
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Diskussion
Es ist Nacht in der philippinischen Hauptstadt Manila. Marlon Villar, Fahrer eines wohlhabenden Politikers, wartet im Auto auf seinen nächsten kleinen Fahrgast. Er weiß genau, was er tut, wenn er das junge Mädchen samt eines Briefumschlages voll finanzieller Entschädigung zu ihren Familien zurückbringt. Er erhofft sich jedoch durch die Arbeitsstelle das notwendige Geld für die lebensrettende Organtransplantation für seine todkranke Frau und ein besseres Leben für seine Tochter Elvie. Gleich in der folgenden Szene, nachdem er ein kleines Mädchen nach Hause gebracht hat, betet er mit seiner eigenen Tochter für die Gesundung der Ehefrau und Mutter. Der Katholizismus hier, eine Reminiszenz der ehemaligen spanischen Kolonie, dient hier nicht nur als Hoffnungsträger auf das Gute, sondern ebenso als Wiede

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