Komödie | USA 2013 | 92 Minuten

Regie: Darren Stein

Ein homosexueller High-School-Schüler wird unfreiwillig geoutet und findet sich plötzlich als der "Gay Best Friend" (G.B.F.) der drei Cliquen-Anführerinnen der Schule wieder. Die Anwärterinnen auf den Prom-Queen-Titel reißen sich um den eigentlich zurückhaltenden Jungen, der sich zwischen dem neuen Status und seinen alten Freunden entscheiden muss. Im Plädoyer gegen vorurteilsbehaftetes Denken und ebensolche Freundschaften nimmt die Queer-Teen-Komödie die Grabenkämpfe der High-School-Jahre aufs Korn und punktet als schlicht gehaltene Low-Budget-Produktion vor allem auf der Tonebene mit gewitzten Schlagabtäuschen und treibendem Electro-Pop. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
G.B.F.
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Darren Stein
Buch
George Northy
Kamera
Jonathan Hall
Musik
Brian H. Kim
Schnitt
Phillip J. Bartell
Darsteller
Michael J. Willett (Tanner Daniels) · Paul Iacono (Brent Van Camp) · Sasha Pieterse (Fawcett Brooks) · Andrea Bowen ('Shley Osgoode) · Xosha Roquemore (Caprice Winters)
Länge
92 Minuten
Kinostart
13.11.2014
Fsk
ab 12 (DVD)
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors.

Verleih DVD
Pro-Fun (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Er ist das angesagte Accessoire der Saison, den jedes Promi-Sternchen ihr eigen nennen will: Der Gay Best Friend, kurz G.B.F., an dessen Seite der Weg die Beliebtheitsskala hinauf weniger steinig zu werden verspricht. Zumindest glauben das die drei heißesten Prom-Queen-Anwärterinnen an der North Gateway Highschool, als ihnen das ein Lifestyle-Magazin erzählt. Klaglos soll sich ihr G.B.F. auf jede Shopping-Tort(o)ur schleppen lassen, auf Style-Fragen mondäne Antworten kennen und dabei sprechen wie „einer dieser Typen aus Braavos“ – aus der Fernsehserie „Game of Thrones“. Das sind die Klischees, die sich in den Köpfen der schönen Fawcett, der talentierten Caprice und der tiefgläubigen Shley als Spiegelbild ihrer selbst festgesetzt haben und mit denen sie jetzt den vermeintlich einzigen Schwulen ihrer Schule überziehen, währ

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