- | Deutschland 2012 | 81 Minuten

Regie: Tom Lass

Ein spätpubertierender junger Mann, der sich durch Berlin treiben lässt, wendet sich einer abgeklärten Romantikerin zu, die ihre Liebschaften ohne große Gefühlsduselei verwaltet. Doch das von jeglichem Beziehungsstress ungetrübte Glück fühlt sich auf Dauer recht schal an. Der in Ansätzen tragikomische, dramaturgisch karge und mit zeitlichen Sprüngen montierte Film skizziert die emotional-urbanen Welten mehr als dass er sie soziologisch fixiert. Aus den Fragmenten gegenseitiger Überforderung scheint mitunter bedrängend das verzweifelte Lebensgefühl chronisch betäubter Menschen auf. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Tom Lass
Buch
Tom Lass
Kamera
Jonas P. Schmager
Musik
Justine Electra
Schnitt
Tom Lass
Darsteller
Amelie Kiefer (Masha) · Tom Lass (Oskar) · Martina Schöne-Radunski (Alex) · Christian Kuchenbuch (Philipp) · Gunnar Teuber (Lars)
Länge
81 Minuten
Kinostart
11.12.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Geld verdienen, um die Existenz zu sichern, spielt in diesem selbstgenügsamen Beziehungsfilm von Tom Lass keine Rolle. Junge Figuren bevölkern darin Berlin mit einer somnambulen Selbstverständlichkeit, die nur denen vorbehalten bleibt, die sich auf die Großzügigkeit der Eltern verlassen können. Das Zentrum ihres Lebens sind wechselnde Partner, an denen sie sich zwanghaft reiben, um die Zeit mit dem Anschein von Höhen und Tiefen zu füllen. Nicht, dass sie dabei glücklich wären. Im Gegenteil. Oskar, den der 1983 geborene Tom Lass selbst spielt, balanciert zwischen zwei ungleichen Frauen. Der einen schwebt eine wilde Beziehung auf den Spuren von Kurt Cobain und Courtney Love vor. Deshalb schlägt sie

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