- | Deutschland/Schweiz 2014 | 106 Minuten

Regie: Ralf Huettner

Ein tamilischer Emigrant, Hilfskoch in einem Züricher Nobelhotel, gründet mit einer Kollegin einen Catering-Service für aphrodisierende Liebesmenüs. Zu ihren Kunden zählt ein Waffenhändler, mit dem der Koch noch eine Rechnung offen hat. Wenig unterhaltsame, auch darstellerisch mäßige Romanverfilmung, die sich mit dem Hintergrund von Bürgerkrieg in Sri Lanka, Waffenhandel und Emigration überfordert. Auch die Absicht, der Kunst des Kochens und der Sinnlichkeit von Essen nachzuspüren, gerät aus dem Blickfeld. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DER KOCH
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2014
Regie
Ralf Huettner
Buch
Ruth Toma
Kamera
Thomas Wildner
Schnitt
Kai Schröter
Darsteller
Hamza Jeetooa (Maravan) · Jessica Schwarz (Andrea) · Hanspeter Müller-Drossaart (Dalmann) · Yrsa Daley-Ward (Makeda) · Max Rüdlinger (Schäfer)
Länge
106 Minuten
Kinostart
27.11.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Szenen aus einem Bürgerkrieg. Chaos, Zerstörung, verzweifelte Menschen, ein Kind ohne Eltern, das in den Armen der Großmutter ein wenig Trost findet. Kurz darauf springt der Film in den Küchenalltag des Sterne-Restaurants „Huwyler“ in Zürich. Hierhin hat es den jungen Tamilen Maravan auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka verschlagen. Das Kochen hat er von seiner Großmutter gelernt, der man im Prolog begegnet. Doch hier im „Huwyler“ sind Maravans Künste, die auf traditionellen Rezepten beruhen, nicht gefragt: Mehr als einmal gerät der junge Mann mit dem Küchenchef aneinander. Als er ohne Erlaubnis einen Rotationsverdampfer ausleiht, um seine

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