Kriegsfilm | Großbritannien/VR China/USA 2014 | 134 Minuten

Regie: David Ayer

Ein unerfahrener US-Rekrut wird im April 1945 zu einer Panzerbesatzung an die Front in Deutschland abkommandiert und wird in einem klaustrophobischen 24-Stunden-Tag zum perfekten Rädchen einer mörderischen Kriegsmaschinerie. Der um blutigen Realismus bemühte Kriegsfilm spiegelt die Abgebrühtheit und den Zynismus seiner Protagonisten auch im Erzählton. Indem die Inszenierung auf übliche wackelige Handkamera-Sequenzen und hektische Schnitte verzichtet, entsteht Raum für Reflexionen, was die fatalistische Verrohung der Soldaten umso erschütternder macht.

Filmdaten

Originaltitel
FURY
Produktionsland
Großbritannien/VR China/USA
Produktionsjahr
2014
Regie
David Ayer
Buch
David Ayer
Kamera
Roman Vasyanov
Musik
Steven Price
Schnitt
Jay Cassidy · Dody Dorn
Darsteller
Brad Pitt (Don "Wardaddy" Collier) · Shia LaBeouf (Boyd "Bible" Swan) · Logan Lerman (Norman Ellison) · Michael Peña (Trini "Gordo" Garcia) · Jon Bernthal (Grady "Coon-Ass" Travis)
Länge
134 Minuten
Kinostart
01.01.2015
Fsk
ab 16; f
Genre
Kriegsfilm

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der umfangreicheren BD enthalten u.a. ein Feature mit 16 im Film nicht verwendeten Szenen (56 Min.) sowie den Featurettes "Das Kriegstagebuch des Regisseurs" (18 Min.), "Gepanzerte Krieger: Die wahren Sherman-Helden" (12 Min.) und "Gezähmte Bestie: Wie man in einem 30-Tonnen-Panzer fährt, feuert und dreht" (13 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
„Er tötet Dich, oder Du tötest ihn.“ Diese simple Lektion über den Umgang mit dem Feind muss der US-Rekrut Norman Ellison lernen, als er im April 1945 an die Front in Deutschland abkommandiert wird. Es ist nicht zuviel verraten, wenn man vorwegnimmt, dass innerhalb der 24 Stunden, über die sich der gradlinige Plot von „Herz aus Stahl“ erstreckt, sehr viele Menschen getötet werden. Norman wurde als Schreibkraft ausgebildet und hält es zunächst für ein Missverständnis, als man ihn der Besatzung eines Kampfpanzers zuteilt. Der junge Mann liest Hemingway und spielt Klavier. Doch bevor sein erster Tag im Inneren des Sherman-Panzers zu Ende geht, hat er sich bei seinen Kameraden den Kampfnamen „Maschine“ verdient. Man wird Zeuge, wie jemand in kürzester Zeit zum Rädchen einer monströsen Kriegsmaschinerie wird. Die Besatzung des Panz

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