Der große Trip - Wild

- | USA 2014 | 116 Minuten

Regie: Jean-Marc Vallée

Nach desaströsen Lebenserfahrungen, dem Tod ihrer Mutter und der an ihrer Heroinsucht zerbrochenen Ehe lässt eine junge US-Amerikanerin alles hinter sich und wandert zu Fuß auf dem „Pacific Crest Trail“ monatelang durch den Westen der USA. Auf dieser Tour will die Aussteigerin ihre Gedanken und ihr Leben wieder ordnen. Obwohl sie auf die enormen Strapazen nicht vorbereitet ist, meistert sie alle Herausforderungen und Rückschläge. Das auf einem realen Erfahrungsbericht beruhende Drama einer Selbstfindung verzichtet zwar nicht ganz auf die Strukturen einer klassischen Erlösungsgeschichte, überzeugt aber dank seiner nüchternen, gleichwohl auch humorvollen Inszenierung. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
WILD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Jean-Marc Vallée
Buch
Nick Hornby
Kamera
Yves Belanger
Schnitt
Martin Pensa · John Mac McMurphy
Darsteller
Reese Witherspoon (Cheryl Strayed) · Laura Dern (Bobbi) · Thomas Sadoski (Paul) · Michiel Huisman (Jonathan) · Gaby Hoffmann (Aimee)
Länge
116 Minuten
Kinostart
15.01.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der beiden Produzenten Bruna Papandrea und David Greenbaum, das Feature "Die echte Cherly Strayed" (8 Min.) sowie aus sieben Teilen bestehendes "Making of" (26 Min.). Die umfangreichere BD enthält zudem u.a. das Feature "Die originalen Drehorte" (9 Min.) sowie ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen (8 Min.). Nur die BD ist mit dem Silberling 2015 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Es beginnt mit einer Scheinidylle, einer der wenigen Panorama-Totalen, in denen Regisseur Jean-Marc Vallée die Kamera von Yves Bélanger tatsächlich in der erhabenen Schönheit der Natur und der Berggipfel schwelgen lässt. Wenn da nur dieses Stöhnen nicht wäre: Die Blickrichtung wechselt, Reese Witherspoon ächzt sich ins Bild, schwitzend, ungeschminkt, mit einem riesenhaften Rucksack auf dem Rücken, den ein Mitreisender so liebevoll wie treffend „Monster“ getauft hat. In wenigen Minuten wird sie einen Zehennagel und beide Wanderstiefel verlieren. Dann geht es eben mit notdürftig von Klebeband zusammengehaltenen Sandalen weiter. Diese Episode ist auf der Leinwand sogar noch ein wenig drastischer ausgemalt als in der

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