Drama | USA 2014 | 111 Minuten

Regie: Rupert Wyatt

Ein dem Glücksspiel verfallener Literaturprofessor muss einem seiner zwielichtigen Gläubiger binnen einer Woche viel Geld zurückzahlen, wenn er nicht mit lebensbedrohlichen Konsequenzen konfrontiert werden will. Doch eine Spirale aus Lebensfrust und Aversion gegen das Establisment treibt den Akademiker immer auswegsloser in die Spielsucht. Eine abgemilderte Neuinterpretation des "New Hollywood"-Dramas "Spieler ohne Srupel" (1974), das mit dem Nihilismus der Vorlage nicht viel anfangen kann. Trotz eines guten Dialogbuchs schmälern die mangelnde Glaubwürdigkeit des Hauptdarstellers sowie Zugeständnisse an den Mainstream die grimmige Intensität des Stoffs. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE GAMBLER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Rupert Wyatt
Buch
William Monahan
Kamera
Greig Fraser
Musik
Jon Brion · Theo Green
Schnitt
Pete Beaudreau
Darsteller
Mark Wahlberg (Jim Bennett) · John Goodman (Frank) · Brie Larson (Amy Philips) · Michael K. Williams (Neville) · Jessica Lange (Roberta)
Länge
111 Minuten
Kinostart
15.01.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras der DVD enthalten u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (23 Min.). Die umfangreichere BD enthält zudem als Ergänzung zum Standard "Making of" noch die Feature "Dunkelheit vor der Dämmerung: Der Abstieg des Gamblers" (16 Min.), "Das Blatt wendet sich: Adaptionen" (9 Min.), "In der Stadt: Drehorte" (9 Min.) und "Kostüme der Schauspieler: Das Design der Kostüme" (8 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Die Bank gewinnt immer! Jim Bennett aber ist das nicht so wichtig. Denn eines Tages wird auch er siegen, auf der anderen Seite des Black-Jack-Tisches. Oder ist es ihm letzten Endes doch nicht egal? Bennett gehört zu den unrettbaren Zockern. Seine Schulden im zwielichtigen Casino gehen in die Zehntausende. Wäre nicht seine Mutter in der Vergangenheit immer mal wieder für ihn eingesprungen, wäre er wahrscheinlich längst tot. Aber als Spielsüchtiger im Endstadium ist man ohnehin mehr Zombie als alles andere. Dabei gehört er als Sprössling aus reichem Hause und leidlich erfolgreicher Autor und Literaturprofessor eigentlich auf die Sonnenseite des Lebens. Die begüterte Kindheit und der schnelle Erfolg im Beruf mögen Gründe für seinen Absturz gewesen sein. Genau

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren