Komödie | USA 2014 | 103 Minuten

Regie: Theodore Melfi

Ein mürrischer alter Mann aus Brooklyn lässt sich von seiner neuen Nachbarin dazu überreden, in ihrer Abwesenheit auf ihren zwölfjährigen Sohn aufzupassen. Der Rentner schleppt den Jungen in einen Nachtclub, auf die Rennbahn und in eine Bar, wobei sich eine Art Vater-Sohn-Beziehung ergibt, in der beide voneinander lernen: Während sich der Junge gegen Mobbing zu wehren beginnt, wählt er den Rentner für eine Schulpräsentation als Beispiel eines realen Heiligen. Eine durchweg gut, in Nebenrollen vorzüglich gegen den Strich besetzte Komödie, die ihren Humor und Schwung aus dem authentisch gezeichneten Kosmos bezieht. Gegen Ende rutscht der Film etwas zu sehr ins Sentimentale ab. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ST. VINCENT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Theodore Melfi
Buch
Theodore Melfi
Kamera
John Lindley
Musik
Theodore Shapiro
Schnitt
Sarah Flack · Peter Teschner
Darsteller
Bill Murray (Vincent) · Melissa McCarthy (Maggie) · Naomi Watts (Daka) · Chris O'Dowd (Brother Geraghty) · Terrence Howard (Zucko)
Länge
103 Minuten
Kinostart
08.01.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.), sechs Kurzinterviews mit Cast & Crew (insges.: 26 Min.) sowie das Feature "Bill Murray, The Patron Saint Of Comedy" (19 Min.).

Verleih DVD
Polyband (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Polyband (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Bill Murray ist längst in einem Stadium angelangt, in dem es ausreicht, einfach nur Bill Murray zu sein. Wenn er dazu noch einen „grumpy old man“ in Camouflage-Shorts darstellen darf, der raucht, säuft und mit Huren abhängt, kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Dennoch kann man nicht behaupten, dass sich der Mann mit dem melancholischen Knautschgesicht auf seinem Kultstatus ausruhen würde. In „St. Vincent“ liefert der Schauspieler einmal mehr eine wunderbar unterspielte Performance als schroffer, leicht verwahrloster Eigenbrötler. Der natürlich das Herz am rechten Fleck hat, wenn er nicht gar über manche Eigenschaft eines Heiligen verfügt, was herauszufinden es des neu zugezogenen Nachbarsjungen Oliver bedarf. „St. Vincent“ funktioniert nach dem gängigen Komödienschema, wonach es nur ein hartnäckiges Kind braucht, um aus dem knurrigen Fie

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