Komödie | Deutschland 2014 | 139 Minuten

Regie: Til Schweiger

Eine Elfjährige aus neureichem Haus will sich nicht damit abfinden, dass ihr an Alzheimer erkrankter Großvater in einem Seniorenheim vor sich hinsiechen soll. Sie entführt den vergesslichen Alten und begibt sich mit ihm auf eine turbulente Reise nach Venedig. Inmitten einer brüchigen Zuckerbäcker-Idylle entfaltet die märchenhafte Klamotte eine süßliche Glückssuche im bernsteinfarbenen Retro-Schick, in der Anwandlungen von echter Tragik und authentischen Gefühlen eher peinlich berühren. Das schwelgerische Loblied auf einen Humor, der Sorgen und Nöte selbst über den Tod hinaus fortlachen will, erstickt geradezu an seinem Übermaß aus frohsinniger Kinderlaune und Slapstick. - Ab 10 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Til Schweiger
Buch
Hilly Martinek · Til Schweiger
Kamera
Martin Schlecht
Musik
Martin Todsharow · Dirk Reichardt · David Jürgens
Schnitt
Til Schweiger · Constantin von Seld
Darsteller
Emma Schweiger (Tilda) · Dieter Hallervorden (Amandus) · Til Schweiger (Niko) · Jeanette Hain (Sarah) · Jan Josef Liefers (Serge)
Länge
139 Minuten
Kinostart
25.12.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Edition enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors Hilly Martinek.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion

Es war einmal eine Familie, die lebte vor den Toren Hamburgs im beschaulichen Alten Land in einem großen, urig-schönen Haus mit einem noch größeren Garten und mehreren deutschen Sportwagen vor der Tür. Das Mädchen Tilda war fast elf, vernünftig, von sonnigem Wesen und wohlgeraten. Die Eltern hingegen waren nicht ganz makellos: Der erfolgreiche Vater, von naivem, gleichmütigem Wesen, trieb es – der Langeweile wegen – schon mal fremd, während es die energische, selbst- und vernunftbewusste Mutter dem Vater aus Rache einfach mal gleichtat. Ansonsten wären sie glücklich und zufrieden, wäre da nicht Opa Amandus, der nicht nur die geliebte Frau verliert, sondern peu à peu auch sein Gedächtnis. Tilda hat dafür Verständnis und gewinnt dem Ganzen eher amüsante Seiten ab, während ihr Vater Niko in ungläubiger Lethargie verweilt und Mutter Sarah die Resolute mimt und ihren Schwiegervater lieber fr&

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