My Name is Salt

Dokumentarfilm | Indien/Schweiz 2013 | 92 Minuten

Regie: Farida Pacha

Jedes Jahr im September kehren die indischen Salzbauern in den nordwestlichen Bundesstaat Gujarat zurück, um im Rann-Sumpf acht Monate lang das „weiße Gold“ zu gewinnen. Es ist eine mühselige, entbehrungsreiche Tätigkeit, die der lyrische Dokumentarfilm mit malerischen Bildern, einem meditativen Schnitt und einer dezenten musikalischen Untermalung wiedergibt. Das prachtvolle Kinogemälde gewährt deshalb nicht nur faszinierende Einblicke in eine verborgene Welt, sondern huldigt auch etwas zu ungebrochen der romantisierenden Einheit von Mensch und Arbeit, Kultur und Natur. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MY NAME IS SALT
Produktionsland
Indien/Schweiz
Produktionsjahr
2013
Regie
Farida Pacha
Buch
Farida Pacha
Kamera
Litz Konermann
Musik
Marcel Vaid
Schnitt
Katharina Fiedler
Länge
92 Minuten
Kinostart
12.11.2015
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Am Anfang steht eine Rückkehr. Vier Monate lang hat der Monsun den indischen Salzsumpf Rann von Kachchh in einen See verwandelt. Im September kehrt der Salzbauer Sanabhai mit seiner Familie zurück in die weite, bald wieder wüstenartige Ebene. Die Pumpe für die Salzlake ist noch dort, wo er sie vor der Regenzeit zurückgelassen hat. Gemeinsam mit seinem elfjährigen Sohn zieht er sie aus dem Schlamm, reinigt sie und setzt sie wieder in Betrieb. Ihr rhythmisches Tuckern liefert fortan den mechanischen Herzschlag zu Farida Pachas Dokumentarfilm „My Name is Salt“. Acht Monate lang begleitet die in Zürich lebende Filmemacherin die Salzbauern bei ihrer mühseligen Arbeit. Dabei verzichtet sie auf einen Erzählerkommentar wie auf Interviews. Stattdessen setzt sie auf die Kraft der von Lutz Konermann in langen, leuchtenden Einstellungen eingefange

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