Stopping - Wie man die Welt anhält

Dokumentarfilm | Deutschland 2015 | 90 Minuten

Regie: Bernhard Koch

Dokumentarfilm über unterschiedliche Methoden der Meditation: Vier Novizen lassen sich in die Vipassana-Meditation, eine anthroposophische Entspannungslehre, das zen-buddhistische Sitzen oder die „Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion“ einführen. Neben den Protagonisten kommen auch deren Lehrer sowie prominente Meister der Kontemplation zu Wort, wobei der Film die vielbeschworene Konzentration aufs Wesentliche selbst nicht beherzigt. Die additive Montage meidet jede Gewichtung und wirkt filmsprachlich bisweilen wie ein amateurhaftes Werbevideo. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Bernhard Koch
Buch
Bernhard Koch · Nils Landmark
Kamera
Hubert Märkl
Musik
The Hans
Schnitt
Nils Landmark
Länge
90 Minuten
Kinostart
26.02.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
„Nicht so geschäftig, einfach sei das Leben“, habe Buddha vor 2500 Jahren formuliert, erzählt der Meditationslehrer Bhante Nyanabodhi. Ein Ratschlag, der erstaunlich gut zum hektisch- beschleunigten Leben des 21. Jahrhunderts passt. Es nimmt nicht Wunder, dass der „Markt“ für Meditationen boomt, das Zur-Ruhe-Kommen selbst zum großen Geschäft geworden ist. Zahllos sind die Varianten, sich auf sich selbst und seinen Atem zu konzentrieren, um zu Einfach- und Bewusstheit zu gelangen. Der Film „Stopping“ stellt vier Wege anhand von Meditations-Neulingen vor, die sich als „Probanden“ zur Verfügung stellen. Sie üben die buddhistische Vipassana-Praxis, die anthroposophische Meditation, die „Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion“ MBSR und das japanisch geprägte Zazen. Mit Friedrich, einem jungen Anästhesie-Arzt, geht es los: Der Film begleitet ihn von Berlin ins schöne Allgäu, wo er mit Hilfe der Vipassana

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