Dessau Dancers - Wie der Breakdance fast sozialistisch wurde

Jugendfilm | Deutschland 2014 | 90 Minuten

Regie: Jan Martin Scharf

Ein in den Kinos der DDR aufgeführter US-amerikanischer Breakdance-Film findet 1985 bei der Jugend im ostdeutschen Dessau begeisterte Nachahmer, was schnell die Staatssicherheit auf den Plan ruft. Die jungen Breakdancer werden DDR-konform zur Schautanzgruppe umgedeutet und touren mit staatlicher Billigung durch Festsäle und Turnhallen. Berauscht vom Erfolg, droht die Gruppe zwischen Anpassung und ungebrochenem Rebellionsgeist zu zerbrechen. Ein sympathischer, mit unverbrauchten jungen Darstellern glaubwürdig inszenierter und erzählter Jugendfilm, der seine fiktive Geschichte zum Plädoyer für das Ausleben von Träumen verdichtet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Jan Martin Scharf
Buch
Ruth Toma
Kamera
Felix Novo de Oliveira
Musik
Marc Collin
Schnitt
Martin Wolf
Darsteller
Gordon Kämmerer (Frank) · Sonja Gerhardt (Matti) · Oliver Konietzny (Alex) · Wolfgang Stumph (Meinhardt) · Rainer Bock (Hartmann)
Länge
90 Minuten
Kinostart
16.04.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Jugendfilm

Heimkino

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Dessau 1985. Frank und sein Freund Alex sitzen gebannt in ihren Kinosesseln und trauen ihren Augen nicht, was sie da im neuesten US-Import-Film „Beat Street“ zu sehen bekommen: ein Breakdance-Film über die Rebellion schwarzer Straßenkids in der New Yorker Bronx mit Tänzern, die die Schwerkraft aushebeln, sich auf dem Kopf drehen, und das alles zu Hip-Hop-Musik! Breakdance – das ist es, was Farbe in den Alltag bringt, Leidenschaft und Hingabe. Frank und Alex sind infiziert von diesem US-Virus. Sie basteln sich das richtige Outfit, denn zu kaufen gibt es die sportliche Mode der Breakdancer in der DDR nicht, und tanzen voller Leiden

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