Kriminalfilm | Österreich/Deutschland 2014 | 123 Minuten

Regie: Wolfgang Murnberger

Ein heruntergekommener Privatdetektiv kehrt in seine Heimatstadt Graz zurück und gerät in einen Mordfall, in den auch einstige Jugendfreunde verwickelt sind. Dass er an den Folgen eines missglückten Selbstmordversuchs laboriert, ist ihm dabei ebenso hinderlich wie die verdrängte Erinnerung an eine Jugenddummheit mit fatalen Folgen. Kongeniale Verfilmung eines Romans von Wolf Haas, in der das ebenso präzise wie skurril gezeichnete Milieu mehr im Vordergrund steht als die Krimihandlung. Brillante schwarzhumorige Dialoge und hervorragende Schauspieler erwecken die Figuren stimmig zum Leben. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DAS EWIGE LEBEN
Produktionsland
Österreich/Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Wolfgang Murnberger
Buch
Josef Hader · Wolfgang Murnberger · Wolf Haas
Kamera
Peter von Haller
Schnitt
Evi Romen
Darsteller
Josef Hader (Brenner) · Tobias Moretti (Aschenbrenner) · Nora von Waldstätten (Dr. Irrsiegler) · Roland Düringer (Köck) · Margarethe Tiesel (Maritschi)
Länge
123 Minuten
Kinostart
19.03.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Kriminalfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. mehrere kürzere "Making of"-Clips. Nur die BD enthält zudem eine Reihe kürzerer Interviews mit Cast & Crew. Die BD-Edition enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
„I mog nimmer!“, sagt der Brenner nach einer langen, erschöpfenden Jagd per Moped und zu Fuß zu seinem Verfolger, dem lokalen Polizeichef Aschenbrenner. Die beiden einstigen Jugendfreunde stehen auf dem Grazer Schlossberg, zwei schwer vom Leben gezeichnete Männer, so weit wie nur irgend möglich von den gemeinsamen Träumen der 1970er-Jahre entfernt, also von Liebe und Freiheit, die diese vierte Brenner-Verfilmung grundieren. Aus dieser Diskrepanz erwächst eine gehörige Portion Melancholie, die „Das ewige Leben“ im Tonfall deutlich von den anderen Wolf-Haas-Krimis abhebt. Es ist Brenners bislang privatester Fall, und es ist kein Zufall, dass er darin sozial wie gesundheitlich ganz unten angekommen ist. „I mog nimmer!“, sagt der Brenner gewissermaßen auch schon zu Beginn, als er sich in seinem maroden Grazer Elternhaus eine Pistole an den Kopf hält und abdrückt. Bezieh

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