La buena vida - Das gute Leben

Dokumentarfilm | Deutschland 2014 | 94 Minuten

Regie: Jens Schanze

Dokumentarische Langzeitbeobachtung eines Dorfs im Norden Kolumbiens, das den gigantischen Abbauplänen eines Minenunternehmens weichen muss, um Kohle für den europäischen Energiebedarf zu liefern. Die Indios vom Wayúu-Stamm, die bislang ausschließlich vom Wald lebten, werden in eine andere Gegend zwangsumgesiedelt, wo sie zwar gemauerte Häuser, aber nicht genügend Wasser vorfinden, und sollen zudem den Umgang mit Geld erlernen. Der visuell beeindruckende Film begleitet den Sprecher der Wayúu bei seinen Versuchen, die vertraglichen Rechte der Indios einzuklagen, und dokumentiert in sechs Kapiteln ausgesuchte Momente des Prozesses. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LA BUENA VIDA - DAS GUTE LEBEN
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Jens Schanze
Buch
Jens Schanze
Kamera
Börres Weiffenbach
Musik
Rainer Bartesch · Victor Moser
Schnitt
Bernd Euscher
Länge
94 Minuten
Kinostart
14.05.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Camino (16:9, 1.78:1, DD5.1 span.)
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Diskussion
Die Bewohner des Dorfes Tamaquito im Norden Kolumbiens besaßen nicht viel, aber es fehlte ihnen an nichts. 30 Familien vom Volk der Wayúu beackerten die fruchtbaren Böden in der Umgebung, fischten im Fluss und gingen in den nahen Wäldern auf die Jagd. Nie hätten sich die Menschen träumen lassen, dass sie einmal Opfer des Energiehungers in Ländern werden könnten, von denen sie bis dahin kaum gehört hatten. Doch inzwischen gibt es das Dorf Tamaquito nicht mehr. Wo es einmal stand, klafft jetzt ein gigantisches Loch, in dem Kohle angebaut wird, die vorwiegend nach Europa exportiert wird.

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