Kiss the Cook - So schmeckt das Leben

Komödie | USA 2014 | 114 Minuten

Regie: Jon Favreau

Ein frustrierter Küchenchef gibt seinen Job in einem exklusiven Restaurant auf und begibt sich mit einem "Food Truck" auf eine Reise quer durch den Süden der USA. Dank der Social-Media-Erfahrung seines mitreisenden, bislang vernachlässigten Sohns avanciert das Unternehmen auf Rädern bald zum kulinarischen Geheimtipp. Mit viel Feingefühl, Temperament und Spontaneität inszenierte Komödie, die trotz dramaturgischer Schwächen eine verführerische Eloge auf die Kreation kulinarischer Genüsse, persönliche Integrität und familiäre Bande anstimmt. Nicht zuletzt ein Loblied auf die bescheidenen Freuden des Lebens. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CHEF
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Jon Favreau
Buch
Jon Favreau
Kamera
Kramer Morgenthau
Schnitt
Robert Leighton
Darsteller
Jon Favreau (Carl Casper) · John Leguizamo (Martin) · Emjay Anthony (Percy) · Scarlett Johansson (Molly) · Dustin Hoffman (Riva)
Länge
114 Minuten
Kinostart
28.05.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Road Movie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (10 Min.).

Verleih DVD
Koch (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Eine kulinarische Komödie von und mit Jon Favreau: Ein ehemaliger Spitzenkoch macht sich mit einem Food Truck selbstständig

Diskussion
Spätestens seit Claude Chabrols frühen Filmen weiß man, dass nichts auf der Leinwand verführerischer wirken kann als eine gute Mahlzeit. Zwischen Gabriel Axels „Babettes Fest“ (fd 27 217), Ang Lees „Eat Drink Man Woman“ (fd 30 959) und Stanley Tuccis „Big Night“ (fd 32 503) sind die Koch- und Gaumenfreuden im Kino bis in die exotischsten Bereiche ausgekostet worden. Innerhalb dieser cinematografischen Esskultur gebührt Jon Favreaus „Kiss the Cook“ ein Ehrenplatz, so gaumenkitzelnd versteht er es, Mahlzeiten unterschiedlichen Geschmacks und Anspruchs vor unseren hungrigen Augen anzurichten. Wer nicht tief in die Vergangenheit des 1966 geborenen Regisseurs zurücklotet, hätte Favreau diesen Film kaum zugetraut. Sein Name ist zu eng verbunden mit auftru

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