Amapola - Eine Sommernachtsliebe

Drama | USA/Argentinien 2014 | 87 Minuten

Regie: Eugenio Zanetti

Eine argentinische Schauspielerin kann in die Zukunft sehen und durch die Zeit reisen. Im Jahr 1966 verliebt sie sich während einer Operninszenierung von „Ein Mittsommernachtstraum“, doch der Militärputsch zerstört die Idylle. Die visuell überbordende märchenhafte Romanze verzahnt auf verschiedenen Zeitebenen Bühnengeschehen und Realität, wobei er sowohl die Grausamkeit des Militärputsches als auch die politischen Diskussionen um den Falklandkrieg 1982 einbezieht. Pendelnd zwischen Kitsch und Traum, magischem Realismus und Historienepos, mündet der Film in den Allgemeinplatz, dass das Schicksal veränderbar sei, während er mit den gesellschaftlichen Kontexten eher wenig anzufangen weiß. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
AMAPOLA
Produktionsland
USA/Argentinien
Produktionsjahr
2014
Regie
Eugenio Zanetti
Buch
Eugenio Zanetti
Kamera
Ueli Steiger
Musik
Emilio Kauderer
Schnitt
Jane Moran
Darsteller
Camilla Belle (Ama) · Geraldine Chaplin (Meme) · François Arnaud (Luke) · Luciano Cáceres (Tincho) · Elena Roger (Titi)
Länge
87 Minuten
Kinostart
18.06.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Komödie | Musical
Diskussion
William Shakespeares Klassiker „Ein Mittsommernachtstraum“ bildet die Folie für eine märchenhafte Liebesgeschichte, die irgendwo zwischen Kitsch und Traum, magischem Realismus und Historienepos angesiedelt ist. Der argentinische Production-Designer Eugenio Zanetti verknüpft in seinem Regiedebüt zwei Traumata der argentinischen Geschichte, den Militärputsch von 1966 und dem Falklandkrieg von 1982. Der Film verzahnt so verschiedene Zeiten miteinander, wobei er überdies zwischen Realität und Fiktion laviert. Und so wie bei Shakespeare Waldgeister und Elfen einen seltsamen Zauberreigen um die Liebespaare herum weben und die Schlafenden so verwirren, dass sie sich beim Aufwachen in jene

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