Verliebt, verlobt, verloren

Dokumentarfilm | Deutschland 2015 | 93 Minuten

Regie: Sung-Hyung Cho

Drei ostdeutsche Frauen erinnern sich an ihre Beziehungen zu nordkoreanischen Studenten, die 1962 ohne Rücksicht auf individuelle oder familiäre Beziehungen urplötzlich nach Hause beordert wurden. Auch die aus diesen Kontakten hervorgegangenen Kinder kommen zu Wort. Da die in Korea geborene Regisseurin Sung-Hyung Cho kein Visum für die Wiedersehensreise der Zurückgelassenen nach Nordkorea erhielt, beschränkt sich ihr Dokumentarfilm weitgehend auf Bilder aus privaten Fotoalben sowie auf visuelle Dokumente anderer Reisen in das asiatische Land, verdichtet sich aber gleichwohl zu einer bewegenden Erzählung über private Nachwehen des Kalten Krieges. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Sung-Hyung Cho
Buch
Sung-Hyung Cho
Kamera
Thomas Schneider
Musik
Wolfram Guss
Schnitt
Fabian Oberhem · Sung-Hyung Cho
Länge
93 Minuten
Kinostart
25.06.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Drei ostdeutsche Frauen erinnern sich an ihre Beziehungen zu nordkoreanischen Gaststudenten.

Diskussion
Sie kamen von weit her, um durch ein Studium im sozialistischen Bruderland Kenntnisse für den Aufbau Nordkoreas zu erwerben. Anfang der 1950er-Jahre schickte die Regierung in Pjöngjang einige Hundert Studenten in die DDR. Die jungen Männer mit dem exotischen Aussehen stießen nicht zuletzt bei den Mädchen des ausländerfreien Arbeiter- und Bauerstaates auf reges Interesse. Trotz aller Auflagen für die Studierenden aus Fernost entstanden Beziehungen, wurden Kinder gezeugt und Ehen geschlossen. Doch wegen zunehmender Differenzen zwischen China und d

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