Für immer Adaline

Drama | USA 2014 | 113 Minuten

Regie: Lee Toland Krieger

Eine junge Frau hört in den 1930er-Jahren nach einem Autounfall zu altern auf. Um nicht aufzufallen, wechselt sie regelmäßig ihre Identität, doch als sich kurz vor ihrem 100. Geburtstag ein junger Mann in sie verliebt, droht ein Besuch bei seinen Eltern das Geheimnis zu gefährden. Märchenhaftes Drama als intelligentes Spiel mit den Themen Liebe und Tod, Vergänglichkeit und Sehnsucht. Auch wenn eine tiefere Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte weitgehend ausgespart bleibt, ergreift die anspruchsvolle Erzählung, die sich zur romantischen Liebesgeschichte wandelt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE AGE OF ADALINE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Lee Toland Krieger
Buch
J. Mills Goodloe · Salvador Paskowitz
Kamera
David Lanzenberg
Musik
Rob Simonsen
Schnitt
Melissa Kent
Darsteller
Blake Lively (Adaline Bowman) · Michiel Huisman (Ellis Jones) · Harrison Ford (William Jones) · Ellen Burstyn (Flemming) · Kathy Baker (Kathy Jones)
Länge
113 Minuten
Kinostart
09.07.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Liebesfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches „Making of“ (56 Min.) sowie ein Feature mit zwei im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Für immer jung: Von allen Künsten befeuert das Kino den Mythos der Unsterblichkeit am meisten, weil das Zelluloid die Gesichter der Schauspieler unverändert festhält und so für nachfolgende Generationen bewahrt. Das Licht der Leinwand erweckt die Stars stets aufs Neue zum Leben, ohne dass sie altern. Norma Desmond kann in Billy Wilders „Boulevard der Dämmerung“ (1950) ihre Erregung kaum verbergen, als sie ihr jugendliches Ebenbild auf der Leinwand, im heimischen Wohnzimmer aufgespannt, betrachtet: „Immer noch wundervoll, nicht wahr?“ So ist es nur konsequent, dass eine Szene von „Für immer Adaline“ in einem Indoor-Autokino spielt und auf die Illusionskraft des Films verweist: Im Kino ist alles möglich

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