Die getäuschte Frau

Drama | Niederlande/Deutschland/Belgien 2015 | 89 Minuten

Regie: Sacha Polak

Eine Frau treibt sich zwanghaft an Autobahnraststätten und Fernfahrer-Parkplätzen herum. Ihr transgressives Verhalten wird schnell als die Folge einer Tragödie erkennbar, die der Film nach und nach bruchstückhaft freilegt. Ein stellenweise intensives, atmosphärisch dichtes Drama über eine aus der Bahn geworfene Frau, das allerdings seine erzählerischen Freiheiten allzu sehr der etwas zu aufdringlich inszenierten post-traumatischen Handlung unterordnet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ZURICH
Produktionsland
Niederlande/Deutschland/Belgien
Produktionsjahr
2015
Regie
Sacha Polak
Buch
Helena van der Meulen
Kamera
Frank Van den Eeden
Musik
Rutger Reinders
Schnitt
Axel Skovdal Roelofs
Darsteller
Wende Snijders (Nina) · Sascha Alexander Geršak (Matthias) · Barry Atsma (Sven) · Tristan Göbel (Finn) · Martijn Lakemeier (Anhalter)
Länge
89 Minuten
Kinostart
30.07.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion
Es muss schon etwas Heftiges passiert sein, dass eine Frau sich freiwillig, geradezu zwanghaft in den unwirtlichsten Transiträumen bewegt, die es da draußen wohl gibt: an Tankstellen und Autobahnraststätten, in Autobahnmotels, auf Fernfahrerparkplätzen. Nina ist eine Herumtreiberin oder genauer: »Herumirrerin« an diesen Orten, aber die Lässigkeit des Driftens geht ihr ab. Sie ist eine Getriebene und Verfolgte, eine Schmarotzerin, die gierig nach menschlichem Kontakt greift und dabei doch ganz für sich bleibt: einmal schnuppert sie unbemerkt von hinten an einem wildfremden Mann, schmiegt sich an ihn, legt ihren Arm um ihn, ein anderes Mal fasst sie einer sc

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