True Story - Spiel um Macht

Drama | USA 2015 | 100 Minuten

Regie: Rupert Goold

Ein ehrgeiziger Journalist hat wegen der Manipulation von Fakten seinen Job bei der „New York Times“ verloren. Als ein mutmaßlicher Mörder die Identität des Reporters vortäuscht, um auf sich aufmerksam zu machen, sieht er die Chance auf Rehabilitation. In zahlreichen Sitzungen im Gefängnis befragt er den Häftling zur Bluttat, um darüber ein Buch zu schreiben, doch der Gefangene betreibt seine eigene Agenda. Kluges Vexierspiel um einen öffentlichen Kriminalfall sowie um privates Scheitern, Wahrnehmung und Wirklichkeit. Der gut gespielte Film über Vertrauen und Verführbarkeit krant allerdings an seiner allzu unentschlossenen Auflösung. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TRUE STORY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Rupert Goold
Buch
Rupert Goold · David Kajganich
Kamera
Masanobu Takayanagi
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Nicolas de Toth · Christopher Tellefsen
Darsteller
Jonah Hill (Michael Finkel) · James Franco (Christian Longo) · Felicity Jones (Jill Barker) · Maria Dizzia (MaryJane Longo) · Ethan Suplee (Pat Frato)
Länge
100 Minuten
Kinostart
06.08.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Krimi
Diskussion
Der tiefe Fall eines Journalisten. Michael Finkel, ein wortgewandter Jung-Star bei der „New York Times“, hat bei einer Cover-Story über Kindersklaverei absichtlich Fakten und Namen manipuliert, um das emotionale Interesse der Leser zu bündeln. In der Folge wird Finkel entlassen, und auch sonst will ihn niemand mehr beschäftigen. Da erfährt er vom FBI, dass seine Identität von einem Fremden gestohlen wurde. Christian Longo, mutmaßlicher Mörder seiner Frau und seiner Kinder, gibt sich bei seiner Verhaftung in Mexiko als der bekannte Journalist der „New York Times“ aus. Anstatt verärgert zu reagieren, beginnt Finkel sich für den Mann zu interess

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