Comicverfilmung | Frankreich/Belgien 2014 | 103 Minuten

Regie: Julien Neel

Eine präpubertäre Tagebuchschreiberin notiert akribisch ihre schwärmerischen Beobachtungen des Nachbarsjungen, hält aber auch die Schwierigkeiten im Zusammenleben mit ihrer unreifen Mutter fest. Als nebenan ein Bohemien einzieht, versucht sie, ihn mit ihrer Mutter zu verkuppeln. Die auf dem eigenen Comic beruhende Adaption des franko-belgischen Zeichners Julien Neel erschöpft sich in der detailverliebten Kreation einer überästhetischen Parallelwelt. Als Alltagsbeschreibung eines Teenagers misslingt der Film, da er kein Gefühl für seine Figuren entwickelt und weder rhythmisch noch narrativ zu einer halbwegs überzeugenden Linie findet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LOU! JOURNAL INFIME
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2014
Regie
Julien Neel
Buch
Julien Neel · Marc Syrigas
Kamera
Pierre Milon
Schnitt
Yannick Kergoat
Darsteller
Ludivine Sagnier (Mutter) · Kyan Khojandi (Richard) · Lola Lasseron (Lou) · Nathalie Baye (Großmutter) · Julie Ferrier (Sophie)
Länge
103 Minuten
Kinostart
23.07.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Comicverfilmung | Jugendfilm

Heimkino

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 1.85:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 1.85:1, dts-HDMA frz./dt.)
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Diskussion
Die präpubertäre Lou ist ein fröhliches Mädchen, liebenswert, vielleicht ein bisschen schüchtern. Sie hat eine beste Freundin, mit der sie Barbie-Filme in selbstgebauten Settings dreht. Überdies ist sie in den Nachbarsjungen Tristan verknallt, dem sie seit Jahren heimlich mit dem Fernglas nachspioniert. Das Beobachtete, vom Pyjama, der mit Teddybären bedruckt ist, bis hin zum Nasebohren wandert unmittelbar in ihr materialreiches Tagebuch, eine Mischung aus Fotoalbum, Glosse und Devotionalienschrein und zudem Medium der Off-Erzählung. Hauptfigur der Notizen ist jedoch Emma, Lous unreife alleinerziehend

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