Hüter meines Bruders

Drama | Deutschland 2015 | 85 Minuten

Regie: Maximilian Leo

Zwei ungleiche Brüder, der eine stetig und erfolgreich, der andere ein sprunghafter Bohémien, treffen sich an Pfingsten zum gemeinsamen Fischen. Als der Künstler verschwindet, macht sich der Biedermann auf die Suche nach ihm und entdeckt darüber eine neue Welt. Das Psychodrama um einen deutschen Jedermann Anfang 30, der sein vermeintliches Reihenhausglück gegen das wild-chaotische Leben seines verschwundenen Bruders eintauscht, erschöpft sich weitgehend in trivialen (Sinn-)Bildern. Trotz eines überzeugenden Hauptdarstellers gelingt es dem plakativ inszenierten Debütfilm nicht, sein verheißungsvolles Szenario in eine hintergründige Handlung umzusetzen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Maximilian Leo
Buch
Susanne Finken
Kamera
Matteo Cocco
Musik
Martin Rascher
Schnitt
Dora Vajda · Fiona Brands
Darsteller
Sebastian Zimmler (Gregor) · Nadja Bobyleva (Jule) · Robert Finster (Pietschi) · Lisa Bihl (Carina Dewitt) · Dagny Dewath (Andrea)
Länge
85 Minuten
Kinostart
03.09.2015
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion
Zwei Brüder, zwei Leben. Der eine, Pietschi, unangepasst und unstet, lässt sich treiben und ist mit 30 noch nirgends angekommen. Gregor hingegen, nur zwei Jahre älter, steht mitten im Leben, still und starr: verheiratet, ein erfolgreicher Arzt. Zum Glück fehlt nur noch die Luxuskaffeemaschine. An Pfingsten gehen die beiden Brüder traditionell miteinander segeln. Diesmal aber verschwindet Pietschi spurlos. Auch Gregor reist ab, telefoniert seinem Bruder hinterher, sucht ihn in seiner Wohnung und wird dort von der neuen Nachbarin mit Pietschi verwechselt. Spontan gibt er sich als Pietschi aus. Während sich seine eigene Frau im

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