Ricki - Wie Familie so ist

Familienfilm | USA 2015 | 102 Minuten

Regie: Jonathan Demme

Eine US-amerikanische Rock-Sängerin Mitte 50 bestreitet ihren Alltag mit schlecht bezahlten Auftritten in einem kleinen Club im San Fernando Valley. Als sie in Chicago nach Ewigkeiten wieder mit ihren erwachsenen Kindern und ihrem Ex-Mann zusammentrifft, merkt sie, was sie in den Jahren ihrer künstlerisch-beruflichen Emanzipation alles verpasst hat. Die Mischung aus Musikfilm und Familienkomödie gleitet zwar nie ins Karikaturhafte ab und strapaziert auch das Mutter-Tochter-Drama nicht über Gebühr. Doch die Inszenierung bedient zu viele Bedürfnisse und dümpelt überwiegend lau und unaufgeregt vor sich hin. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
RICKI AND THE FLASH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Jonathan Demme
Buch
Diablo Cody
Kamera
Declan Quinn
Schnitt
Wyatt Smith
Darsteller
Meryl Streep (Ricki) · Kevin Kline (Pete) · Mamie Gummer (Julie) · Audra McDonald (Maureen) · Sebastian Stan (Josh)
Länge
102 Minuten
Kinostart
03.09.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Familienfilm | Komödie
Diskussion
Tom Petty’s „American Girl“ erzählt im Grunde schon die halbe Geschichte. „Well she was an American girl/Raised on promises/She couldn’t help thinkin’ that there/Was a little more to life/Somewhere else“, heißt es dort. Bei einem Konzert, das den Film eröffnet, covert die Mittfünzigerin Ricki Rendazzo den Song mit ihrer Band The Flash. Das Setting allerdings könnte vom Rock’n‘Roll-Glamour kaum weiter entfernt sein. Schauplatz ist ein kleiner, halbleerer Laden, mehr Bierhalle als Konzertclub, in Tarzana im San Fernando Valley. Ein paar gut bestückte Frauen wippen ein bisschen zur Musik, im Publikum sitzt

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