Giovanni Segantini - Magie des Lichts

Dokumentarfilm | Schweiz 2015 | 85 Minuten

Regie: Christian Labhart

Dokumentarischer Filmessay über Leben und Werk des Malers Giovanni Segantini (1858-1899). Auf den Spuren seiner Biografie vermittelt der Film einen sinnlichen Einstieg in die zwischen Symbolismus, Realismus und Impressionismus flirrenden Gemälde Segantinis. Die Betrachtung seiner alpinen Landschaftspanoramen sind mit Selbstzeugnissen aus dem Off, Texten aus einem biografischen Roman sowie sakral-meditativer Musik unterlegt. Auch ohne eine systematische kunstgeschichtliche Einordnung vermittelt sich so die lebhafte Begegnung mit einer faszinierenden Künstlerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2015
Regie
Christian Labhart
Buch
Christian Labhart
Kamera
Pio Corradi
Musik
Paul Giger
Schnitt
Annette Brütsch
Länge
85 Minuten
Kinostart
10.09.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
mindjazz
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Diskussion
Der Schnee flirrt. Je nachdem, ob er in der Bergsonne strahlt oder im Schatten liegt, stehlen sich Anteile von Blau- und Grau-, Gelb, Ocker oder Rosé-Tönen in die weißen Pinselstriche. Die Art, wie Giovanni Segantini die Alpweiden und Berge malt, gibt ihnen eine plastische, sinnliche Struktur und gleichzeitig ein diaphanes, lebendiges Leuchten, das man aus den Werken der Impressionisten kennt. Ein Effekt, der dadurch entsteht, dass die Farbe nicht auf der Palette gemischt wird, sondern sich erst im Auge des Betrachters zusammensetzt. Christian Labharts dokumentarischer Filmessay kriecht immer wieder förmlich hinein in die Hochgebirgspanoramen. Die Kamera verharrt wie gebannt davor, und sie geht ganz nahe heran: Holz, Gras, Himmel, ein menschliches Gesicht. Seltsam friedvolle Bilder mit wenigen Menschen in erhabener Natur, bei denen selbst Szenen um Schmerz und Trauer aufgefangen scheinen v

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