Kill the Messenger

Biopic | USA 2014 | 112 Minuten

Regie: Michael Cuesta

Mit Enthüllungen über die Verwicklung der CIA in den Drogenschmuggel während des Nicaragua-Konflikts avanciert der US-Reporter Gary Webb in den 1990er-Jahren zum Helden. Doch dann beginnen der Geheimdienst und konkurrierende Kollegen, seine Recherchen zu hinterfragen und Webb zum Paria seiner Profession abzustempeln. Karriere-Drama nach wahren Begebenheiten, das sich ganz auf die persönliche Entwicklung der Hauptfigur konzentriert und die Aspekte des Verschwörungsthrillers eher außen vor lässt. Die zurückhaltende Inszenierung verzichtet auf Pathos und Effekt, verliert sich bisweilen aber doch im Melodramatischen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
KILL THE MESSENGER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Michael Cuesta
Buch
Peter Landesman
Kamera
Sean Bobbitt
Musik
Nathan Johnson
Schnitt
Brian A. Kates
Darsteller
Jeremy Renner (Gary Webb) · Rosemarie DeWitt (Sue Webb) · Ray Liotta (John Cullen) · Tim Blake Nelson (Alan Fenster) · Barry Pepper (Russell Dodson)
Länge
112 Minuten
Kinostart
10.09.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Thriller über einen engagierten Journalisten (Jeremey Renner) in der Schusslinie

Diskussion
Der Journalist ist im Kino längst zum archetypischen Helden geworden: als Aufklärer und als Mahner wider die Verbrechen der eigenen Regierung oder die Feigheit der eigenen Verleger; die Haare dabei oft ein wenig zottelig, der Bart ausgefranst. Die Geschichten von aufrechten Journalisten im Kino sind Männergeschichten, und auffallend oft sind es Geschichten aus einer vergangenen Zeit, als die Guten im Film noch rauchen durften und man noch Geld damit verdiente, Nachrichten zu drucken. Alan J. Pakulas „Die Unbestechlichen“ (fd 19 971) lag 1976 noch recht nahe am Skandal von Watergate, den Bob Woodward und Carl Bernstein aufdeckten. Je aktueller die Produktion, desto nostalgischer schein

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