Dokumentarfilm | Irak/Schweiz/Deutschland/Vereinigte Arabische Emirate 2015 | 162 (3D Kino & 2D DVD) / 90 (2D Kino) Minuten

Regie: Samir

Der Schweizer Filmemacher Samir spürt seinen irakischen Wurzeln nach und zeichnet anhand der Lebensgeschichten seiner über den ganzen Erdball verstreuten Familie den Niedergang des einst blühenden Irak nach. Die in 3D gefilmten Erzählungen seiner intellektuellen Verwandtschaft sind mit einer großen Fülle an historischem Material hinterlegt. Obwohl innerfamiliäre Konflikte, aber auch die langwierige Recherche und Produktion des Films sichtbare Brüche in dem prallen Geschichtenteppich hinterlassen haben, wirkt das Mammutprojekt wie aus einem Guss. (Der Film wurde für die Kinoauswertung gekürzt und auf 2D reduziert, liegt aber auch in seiner ursprünglichen Fassung vor.) - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
IRAQI ODYSSEY
Produktionsland
Irak/Schweiz/Deutschland/Vereinigte Arabische Emirate
Produktionsjahr
2015
Regie
Samir
Buch
Samir
Kamera
Lukas Strebel · Pierre Mennel · Jurij Burak · Samir · Kirill Gerra
Musik
Maciej Siedzlecki
Schnitt
Sophie Brunner · Ali Alfatlawi · Wathiq Al Ameri · Samir
Länge
162 (3D Kino & 2D DVD) / 90 (2D Kino) Minuten
Kinostart
14.01.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras umfassen fünf weitere, den Dokumentarfilm ergänzende Episoden (19 Min.).

Verleih DVD
Impuls & NFP (16:9, 1.78:1, DD5.1 arab. & dt.)
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Diskussion
Dieser Film fordert. Die volle Aufmerksamkeit, die volle Konzentration. Und er belohnt: Mit einem anderen, um so vieles interessanteren Blick auf den Irak. „Iraqi Odyssey“ ist ein Mammutprojekt, das zweifellos in der Lage ist, ein völlig neues Bild des vorderasiatischen Staates und dessen wechselvoller Geschichte zu vermitteln. Und zwar mit einer solchen Fülle an Bildern, Tönen, Geschichten, auf so aufwühlende, anrührende, schockierende, spannende und sogar auch mal witzige Weise, dass man sich manchmal überfordert fühlt, vor lauter Input nicht mehr weiß, wohin mit all diesen wichtigen Erkenntnissen – und gleichzeitig gefangen ist von diesem Werk, wie hypnotisiert vor der Leinwand sitzt. Der Filmemacher Samir – sein Vater ist Iraker, seine Mutter Schweizerin, mit sechs Jahren siedelte er in die Schweiz über – hat nach „Forget Baghdad“ ((fd 35 855); 2002) erneut seinen irakischen Wurzeln nachgespürt und anhand der Lebensgeschichten seiner über den ga

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