Der Vater meiner besten Freundin

Drama | Frankreich 2015 | 106 Minuten

Regie: Jean-François Richet

Zwei Teenager-Freundinnen reisen mit ihren Vätern in den Sommerurlaub nach Korsika. Als einer der Männer sich in einem schwachen Moment auf ein erotisches Abenteuer mit der Freundin seiner Tochter einlässt, entspinnt sich eine Serie von Versteckspielen, falschen Anschuldigungen und Lügen. Das Remake des französischen Films „Aller Anfang macht Spaß“ (197) von Claude Berri kann der Vorlage weder atmosphärisch noch inhaltlich das Wasser reichen. Die Inszenierung der reichlich abgestandenen Männerfantasie verfolgt keine originären Ideen; die Figuren sind unterkomplex, die glatte, farbengrelle Ästhetik erinnert an flache Fernsehbilder und selbst als Buddy Movie wirkt der harmlose Film ziemlich schlaff. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
UN MOMENT D'EGAREMENT
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2015
Regie
Jean-François Richet
Buch
Lisa Azuelos · Jean-François Richet
Kamera
Robert Gantz · Pascal Marti
Musik
Philippe Rombi
Schnitt
Hervé Schneid
Darsteller
Vincent Cassel (Laurent) · François Cluzet (Antoine) · Alice Isaaz (Marie) · Lola Le Lann (Louna) · Louka Meliava (Romain)
Länge
106 Minuten
Kinostart
24.09.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Komödie
Diskussion
Das Kino liebt die Ferien und ganz besonders die Sommerferien. Außerhalb des Alltags, in den Begrenzungen eines Ferienhauses und in der flirrenden Hitze herrscht eine eigene Ordnung. Dabei erzählt das Genre gerade nicht von Entspannung und Müßiggang, sondern von Missstimmungen und unterschwelligen Konflikten. Auch mit erotischen Spannungen ist zu rechnen. Jean-François Richet, der sich mit einem Carpenter-Remake „Das Ende – Assault On Precinct 13“ ((fd 37 266); 2005) und dem zweiteiligen Jacques-Mesrine-Biopic „Public Enemy No. 1“ ((fd 39 250); 2008) einen Namen als Actio

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