Everest (2015)

4K UHD. | Großbritannien/USA/Irland 2015 | 122 Minuten

Regie: Baltasar Kormákur

Mitte der 1990er-Jahre will sich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von einem erfahrenen Bergsteiger-Team auf den höchsten Berg der Erde führen lassen. Trotz eingehender Vorbereitung gerät die Expedition in Lebensgefahr, als sie von einem Schneesturm überrascht wird. Die Inszenierung der auf einer wahren Geschichte beruhenden Mount-Everest-Tour betont ohne Pathos die Übermacht des Bergs wie auch die Mühsal des Aufstiegs, wobei sie die überwältigende Kulisse immer wieder an der mosaikhaften Beschreibung der Einzelschicksale bricht. Auch wenn die Geschlechterrollen auffallend stereotyp bleiben, überzeugt das im IMAX-Format und als 3D-Version gedrehte Spektakel als beeindruckendes Gesamtkunstwerk der Qual. Ein visuell überwältigendes Bergdrama, das überdies die Heimattümelei des Genres heilsam aufbricht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
EVEREST
Produktionsland
Großbritannien/USA/Irland
Produktionsjahr
2015
Regie
Baltasar Kormákur
Buch
William Nicholson · Simon Beaufoy
Kamera
Salvatore Totino
Musik
Dario Marianelli
Schnitt
Mick Audsley
Darsteller
Jason Clarke (Rob Hall) · Jake Gyllenhaal (Scott Fischer) · Josh Brolin (Beck Weathers) · John Hawkes (Doug Hansen) · Sam Worthington (Guy Cotter)
Länge
122 Minuten
Kinostart
17.09.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
4K UHD. | Abenteuerfilm | Drama

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, Dolby_ATMOS engl./dt.)
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Diskussion
Über den Berg, schon dieser Singular ist bedeutsam, gibt es jede Menge Geschichten: Fabeln, die den Menschen Bescheidenheit lehren sollen, die Ehrfurcht gebieten, ans Esoterische grenzen. Der Berg ist in diesem Film der höchste von allen, der Mount Everest, aber das spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Auch wenn der isländische Regisseur Baltasar Kormákur nach wahren Begebenheiten aus dem Jahr 1996 erzählt, so überlagert das Exemplarische seiner Bilder doch alle einzelnen Schicksale der Bergsteiger, die sich dem Berg ausliefern: dem gewaltigsten, dem gefährlichsten, dem, der alles Leben auf dessen lächerliches Maß zurechtstutzt. Sicherlich lauert genau hier auch das ideologisch Bedenkliche jeder Überwältigungsästhetik und der raunenden Warnungen vor der Al

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