Kleine Ziege, sturer Bock

Familienfilm | Deutschland 2015 | 98 Minuten

Regie: Johannes Fabrick

Als seine alleinerziehende Mutter einen neuen Freund mit eigenen Kindern findet, rebelliert ein bis dahin braves Mädchen und spürt seinen ihm unbekannten Vater auf. Da der überrumpelte Mann gerade einen Schafsbock nach Norwegen überführen muss, nimmt er seine Tochter kurzerhand mit, wobei auf der Reise ihre gegensätzlichen Lebensentwürfe aufeinanderprallen. Der Film behandelt die Identitätskrise und -findung von Tochter und Vater wenig subtil über klischeehafte Kontrastierungen. Statt die Geschichte kinogerecht zu entfalten, bleibt er in den Schablonen gefühliger Unterhaltung hängen. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Johannes Fabrick
Buch
Petra K. Wagner
Kamera
Helmut Pirnat
Musik
Christoph Zirngibl
Schnitt
Tobias Haas
Darsteller
Wotan Wilke Möhring (Jakob) · Sofia Bolotina (Mai) · Julia Koschitz (Julia) · Wanda Perdelwitz (Schwester Lena) · Karin Heine (Jakobs Mutter)
Länge
98 Minuten
Kinostart
15.10.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Familienfilm | Komödie
Diskussion
Es lebt sich gut im Frauenhaushalt, völlig ohne störenden Mann. Mai und ihre Mutter Julia genießen das bequeme Leben in München, wo Julia als bekannte Opernsängerin ausreichend Geld und Glamour umgeben, um sich glücklich zu wähnen. Doch als sie ihrer Tochter eröffnet, dass ihr Freund Marc mitsamt zwei Söhnen bei ihnen einzieht, stürzt für Mai eine Welt zusammen. Das zahme Mädchen mutiert zur titelgebenden kleinen Ziege und verlangt nach ihrem bis dato unbekannten Vater. Sie wolle so lange bei ihm bleiben, bis die Mutter die unerwünschten Mitbewohner wieder losgeworden sei. Jakob geht auf die 40 zu, und feste Beziehungen sind nicht „sein Ding“. Stabile Verhältnisse al

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