Dokumentarfilm | Deutschland 2015 | 87 Minuten

Regie: Walter Steffen

Dokumentarfilm über vier Clowns der Initiative „Clowns ohne Grenzen“, die Flüchtlingen in deutschen Aufnahmelagern Freude bereiten wollen. Er begleitet sie auf einer Tournee von Meißen bis Köln und mischt ihre Auftritte mit knappen Infotafeln und Kurzinterviews. Flüchtlinge selbst kommen kaum zu Wort; nur in animierten Kinderzeichnungen werden die Ängste der Kinder spürbar. Ohne sonderliche dramaturgische Struktur, fehlt es dem Film an Reibeflächen und Spannungsfeldern; auch erfährt man kaum etwas über die Protagonisten hinter ihren roten Nasen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Walter Steffen
Buch
Walter Steffen
Kamera
Christoph Grabner
Musik
Bernd Petruck · Titus Vollmer
Schnitt
Johanna Czakalla
Länge
87 Minuten
Kinostart
19.11.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Die Kinder lachen. Erwachsene recken ihre Handykameras in die Höhe. Ein Clown balanciert einen Besenstiel auf seinem Kinn. Riesige Seifenblasen steigen in die Luft. Dass das kein Schulfest ist, erkennt man am tristen Gelände und den fremdländisch aussehenden Zuschauern. Es sind Flüchtlinge aus Syrien, dem Kosovo, Afghanistan, Nigeria und vielen anderen Ländern. Der Dokumentarfilmer Walter Steffen begleitet vier Mitglieder des Vereins „Clowns ohne Grenzen“ auf ihrer Reise zu Erstaufnahmelagern durch ganz Deutschland. Ziel der Tournee ist es, die Flüchtlinge mit einem pantomimischen Spiel jenseits von Sprachbarrieren willkommen zu heißen und insbesondere den Kindern ein wenig Freude zu bereiten. Das scheint zu funktionieren. Die Mädchen und Jungen im Publikum strahlen. Ihre Augen leuchten. Ein wunderbares Projekt! Falls Steffens Dokumentation dazu beiträgt, solche

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