Horror | USA 2015 | 98 Minuten

Regie: Michael Dougherty

Als unliebsame Verwandte an Weihnachten bei einer Familie einfallen, wünscht sich deren kleiner Sohn eine echte Festtags-Atmosphäre zurück. Seine Wehklage beschwört jedoch den Krampus herbei, das böse Gegenstück des Weihnachtsmannes, der mit seinen grausigen Gesellen das Leben der Großfamilie bedroht. Atmosphärische, besonders in den schaurigen Teilen gelungene Mischung aus Fantasy, Horror und Komödie. Die im ersten Teil dominanten sarkastischen Hiebe auf die ignorante Wohlstandsgesellschaft sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film einen eher grimmigen als einen sonderlich amüsanten Ton anschlägt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
KRAMPUS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Michael Dougherty
Buch
Todd Casey · Michael Dougherty · Zach Shields
Kamera
Jules O'Loughlin
Musik
John Ottman · Douglas Pipes
Schnitt
John Axelrad
Darsteller
Toni Collette (Sarah) · Adam Scott (Tom) · Allison Tolman (Linda) · David Koechner (Howard) · Conchata Ferrell (Tante Dorothy)
Länge
98 Minuten
Kinostart
03.12.2015
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror | Komödie

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der BD umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und seiner beiden Co-Autoren Co-Autoren Todd Casey und Zach Shields, ein Feature mit 15 so im Film nicht verwendeten Szenen inklusive eines alternativen Filmendes (19 Min.), ein fünfteiliges "Making of" (30 Min.), der Featurette "Hinter den Kulissen bei WETA Workshop: Krampus" über die Special Effects (10 Min) sowie ein Feature mit Storyboards. Die BD ist mit dem Silberling 2016 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Wenn der Schnee so dicht fällt, dass es nicht mehr hell werden will. Wenn der Sturm die Kälte in einem todbringenden Schleier über die Stadt wirft. Wenn ein Kind aus Trauer und Wut Weihnachten verflucht und das Ende familiärer Idylle beklagt. Wenn es sich verzweifelt gen Himmel wendet und keine Freude mehr in sich trägt, dann sieht man den Krampus und seine teuflischen Kumpane auf den Giebeln der Dächer kauern, um jene wegzuholen, die nicht mehr glauben und nichts mehr zu geben haben als Ignoranz und Zwietracht. Zumindest einmal im Jahr soll im Hause der Engels der Geist der guten Tat einziehen. Für die drei Tage um Heiligabend lädt Sarah Engel ihre Schwester Linda samt Mann und ihren vier nicht sonderlich wohl geratenen Kindern

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