Dokumentarfilm | Deutschland 2015 | 92 Minuten

Regie: Sékou Neblett

Drei Insider der deutschsprachigen HipHop-Szene erfahren von einem ominösen Rap-Pionier und machen sich quer durch Deutschland auf die Suche nach ihm. Dabei wird en passant die hiesige Geschichte der HipHop-Musik aufgearbeitet. Der Dokumentarfilm bemüht einen fiktiven Ausgangspunkt für seine musikgeschichtliche Reise und arbeitet wichtige Eckpfeiler durchaus routiniert ab. Dabei gelingt ihm freilich nie die Balance zwischen der Distanz zum Gegenstand und dem Kokettieren mit der insiderhaften Nähe. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Sékou Neblett
Buch
Ali-Reza Bahar · Sékou Neblett · Gregor Eisenbeiß
Kamera
Ergun Cankaya
Schnitt
Anne Wöhlert · Sanjeev Hathivanami · Philipp Thomas
Länge
92 Minuten
Kinostart
03.12.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Die Geschichte der deutschsprachigen HipHop-Musik als etwas verquere Spurensuche

Diskussion
Im Rahmen ihrer Recherche zur Geschichte der deutschsprachigen HipHop-Musik wird das Team um den Filmemacher Sékou Neblett und den beiden journalistischen Szene-Insidern Marcus Staiger und Falk Schacht von einer Postsendung plus geheimnisvollen E-Mails überrascht. Darin finden sich Hinweise auf die Existenz eines mysteriösen Rappers, dessen provokanter Auftritt 1986 in einer US-Kaserne in Heidelberg einen regelrechten Aufruhr auslöste. Ist Tigon, so der Name, der erste Rapper gewesen, der auf Deutsch rappte? Muss die Musikgeschichte neu geschrieben werden? Das Trio macht sich auf die Suche, reist durch die Republik und wird immer mal wi

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