Madame Bovary (2014)

Drama | USA/Deutschland/Belgien 2014 | 119 Minuten

Regie: Sophie Barthes

Verfilmung von Gustave Flauberts Roman über eine junge Frau, die einen freundlich-stoischen Arzt heiratet und mit ihm in die Provinz zieht. Ihre rasch einsetzende Unzufriedenheit kompensiert sie mit teuren Kleidern und Möbeln, während ein Jura-Student und ein Marquis körperliche Leidenschaft verheißen. Der dem Realismus der Vorlage verpflichtete Film schwelgt in behutsam komponierten Bildern und einem perfekten Produktionsdesign. In der Hauptrolle hervorragend gespielt, leidet die Inszenierung indes an einer gewissen Überdeutlichkeit, ohne dass dem Thema neue Aspekte abgewonnen würden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MADAME BOVARY
Produktionsland
USA/Deutschland/Belgien
Produktionsjahr
2014
Regie
Sophie Barthes
Buch
Rose Barreneche · Sophie Barthes
Kamera
Andrij Parekh
Musik
Evgueni Galperine · Sacha Galperine
Schnitt
Mikkel E.G. Nielsen
Darsteller
Mia Wasikowska (Emma Bovary) · Ezra Miller (Leon Dupuis) · Henry Lloyd-Hughes (Charles Bovary) · Paul Giamatti (Homais) · Logan Marshall-Green (Marquis)
Länge
119 Minuten
Kinostart
17.12.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
Diskussion
An Verfilmungen von Gustave Flauberts „Madame Bovary“ ist besteht kein Mangel. Am berühmtesten sind wohl die von Vincente Minnelli (1949, fd 1153) mit Jennifer Jones und die Version von Claude Chabrol (1991, fd 29 164) mit Isabelle Huppert. Die neue „Bovary“ ist allerdings die erste Version, die von einer Frau inszeniert wurde: von Sophie Barthes. Allerdings muss man das gar nicht so sehr betonen, weil die Ausbruchsversuche einer unglücklichen Protagonistin aus den Fesseln einer moralisch rigiden Gesellschaft schon bei Flaubert angelegt sind. Nach einem kurzen Prolog, der das tragische Ende schon vorwegn

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