Die Geschichte vom Astronauten

Drama | Deutschland 2014 | 81 Minuten

Regie: Godehard Giese

Eine Schriftstellerin zieht sich auf eine spanische Insel zurück, um ihren neuen Roman zu schreiben, der von der Frau eines Astronauten handelt, die auf die Rückkehr ihres Mannes wartet. Der Kontakt zur Vermieterin und anderen Inselbewohnern inspiriert sie, erinnert sie aber auch schmerzlich an eigene Defizite und verdrängte Leerstellen. Ambitioniert scheiternder Debütfilm, der sich weder für eine Thriller-Handlung noch für eine Frauenstudie interessiert, sondern übertrieben gewollt mit der Leere von Menschen jenseits der 40 konfrontiert, die sich im passiven Warten auf eine bessere Zeit eingerichtet haben. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Godehard Giese
Buch
Godehard Giese
Kamera
Eric Ferranti
Musik
Arnaud Le Lamer · Christian Halten
Schnitt
Trang Nguyen · Jules Hermann
Darsteller
Stephanie Petrowitz (Charlotte) · Ruth Diehl (Renate) · Hubertus Hiess (Sal) · Ursula Renneke (Karolin) · Svana Burger (Lene)
Länge
81 Minuten
Kinostart
03.12.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
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Diskussion
Von hohen Pinien bewachte Friedhöfe, das tosende Meer, leerstehende Immobilienkomplexe, eine Frau, die im roten Kleid durch eine mediterrane Landschaft marschiert, mit in sich gekehrtem Gesicht. Das Spielfilmdebüt des bislang nur als Schauspieler aktiven Godehard Giese setzt von Anfang an auf allzu eindeutige Metaphern und Vorbildverweise. In der ersten Hälfte wähnt man sich fast in François Ozons „Swimming Pool“ (fd 36 089). Eine erfolgreiche Schriftstellerin zieht sich auf einer spanischen Insel in eine Finca zurück, die von einer Seniorin unterv

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