The Revenant - Der Rückkehrer

4K UHD. | USA 2015 | 157 Minuten

Regie: Alejandro González Iñárritu

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lotst ein Scout gemeinsam mit seinem halb-indigenen Sohn eine Gruppe Trapper durch gefährliches Indianergebiet. Als er schwer verletzt den Angriff eines Grizzlys überlebt, wird er wehrlos in der Obhut seines Sohns sowie eines jungen Trappers und eines skrupellosen Söldners zurückgelassen. Seine Gier nach Rache wird zum Antrieb für seine Rückkehr in die Welt der Lebenden. Eine intensive, ebenso grausame wie betörend schöne, höchst unmittelbar bebilderte Abenteuergeschichte, die in teils metaphysischen Visionen die Zerstörung thematisiert, mit der die „Pioniere“ einst die Neue Welt Amerika überzogen. Das seelische Heil dieses Martyriums wird in Vergebung und selbstloser Hilfe für die Nächsten verortet. - Sehenswert.

Filmdaten

Originaltitel
THE REVENANT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Alejandro González Iñárritu
Buch
Alejandro González Iñárritu · Mark L. Smith
Kamera
Emmanuel Lubezki
Musik
Ryûichi Sakamoto · Alva Noto
Schnitt
Stephen Mirrione
Darsteller
Leonardo DiCaprio (Hugh Glass) · Tom Hardy (John Fitzgerald) · Domhnall Gleeson (Andrew Henry) · Will Poulter (Jim Bridger) · Forrest Goodluck (Hawk)
Länge
157 Minuten
Kinostart
07.01.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert.
Genre
4K UHD. | Abenteuerfilm | Drama | Rache-Drama

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält indes u.a. ein ausführliches „Making of“ (44 Min.). Die 4K UHD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
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Diskussion
Dicht stehen die Baumstämme beisammen, um den Jägern ebenso Schutz zu bieten wie dem Elch, auf den sie es abgesehen haben. Der Schuss ist wie ein Einbruch in die Natur, der seinen Nachhall hat: Kurz darauf zischen aus dem Hinterhalt Indianerpfeile auf die in der Nähe lagernde Gruppe Trapper, der die Pelzjäger angehören. Wie eine Horde panischer Büffel streben sie auseinander, raffen ihre frisch gehäuteten Biberfelle an sich und lassen sie wieder fallen, um den rettenden Fluss zu erreichen. Mit diesen grandios durch den Dreck und Nebel der Büchsensalven fließenden Plansequenzen erschafft Alejandro González Iñárritu die erste von vielen Bildersymphonien, die allesamt zweierlei sind: wunderschön und voller Gewalt. Es ist eine Brutalität, die, wie die Natur, keinen Unterschied macht zwischen Hautfarben, zwischen Mensch und Tier, Gut und Böse. Mal hängt sich die Kamera an einen schwer verletzten Trapper, der unter Schock eines seiner Pferde erschießt, mal an einen Ree-Indianer, der marodierend durchs Lager galoppiert. In diesem eiskalten Inferno etabliert Iñárri

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