Biopic | USA 2015 | 131 Minuten

Regie: Adam McKay

Banker, Analysten und Wertpapierhändler verbünden sich, um in der Hochphase des Aktienbooms 2005 auf einen Crash zu spekulieren. Dieser wird drei Jahre später Wirklichkeit, als die US-Immobilienblase platzt. Die surreal aufgekratzte Farce entfaltet rund um die Börsenmanie ein wildes Stakkato unterschiedlicher erzählerischer Mittel, um am Ende in die moralische Forderung zu münden, dass Banken für die volkswirtschaftlichen Schäden aufkommen sollen. Der prominent besetzte Film erzählt wider Willen auch von der Schwierigkeit, politisch verbindliche Kritik am Finanzsystem mit den Mittel des Unterhaltungskinos zu formulieren. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE BIG SHORT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Adam McKay
Buch
Adam McKay · Charles Randolph
Kamera
Barry Ackroyd
Musik
Nicholas Britell
Schnitt
Hank Corwin
Darsteller
Christian Bale (Michael Burry) · Steve Carell (Mark Baum) · Ryan Gosling (Jared Vennett) · Brad Pitt (Ben Rickert) · Karen Gillan (Evie)
Länge
131 Minuten
Kinostart
14.01.2016
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Komödie

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD & BD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die umfangreichere BD enthält indes diverse Featurettes über Besetzung, Vorlage und technische Feinheiten des Films (gegenüber der DVD zusätzliche 48 Min.) sowie ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.). Die BD-Edition ist mit dem Silberling 2016 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, dts:X engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
„Man muss nur ganz genau hingucken, dann kann man alles sehen!“, heißt es optimistisch zu Beginn des Films. Das genaue Hinschauen meint dabei das Erfassen und Auswerten endloser Zahlenkolonnen aus Kreditverträgen in einem Geschäftsbereich, der naturgemäß als absolut sicher gilt. Es geht in „The Big Short“ um das Platzen der US-Immobilienblase 2008, was eine weltweite Finanzkrise auslöste. Eine Handvoll schrullig-durchgeknallter oder auch ambitionierter Trader setzen genau auf dieses Szenario und versuchen aus unterschiedlichsten Gründen, diese Welle Gewinn bringend zu reiten. Sie schauen hinter die vor Selbstbewusstsein und Selbstüberschätzung strotzende Fassade des Finanzkapitals und lernen fassungslos das Schaudern angesichts der herrschenden Moral. Und auch das Lachen darüber, denn „The Big Short“, die Verfilmung des gleichnamigen Bestse

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