Die dunkle Seite des Mondes (2015)

Literaturverfilmung | Deutschland/Luxemburg 2015 | 98 Minuten

Regie: Stephan Rick

Ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt verliert nach dem Selbstmord eines Geschäftsgegners jegliche Orientierung. Er gerät in einen höllischen Drogenrausch, aus dem er merkwürdig verändert und aggressiv zurückkehrt. Mischung aus Wirtschaftskrimi und Psychothriller nach einem Roman von Martin Suter, in der die Spannung zwischen Zivilisation und Triebnatur nur am Rand verhandelt wird. Zwar gut besetzt und solide inszeniert, obliegt es nur der unterkühlten Nebenrolle von Jürgen Prochnow, eine abgründigere Note anklingen zu lassen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Luxemburg
Produktionsjahr
2015
Regie
Stephan Rick
Buch
Catharina Junk · Stephan Rick
Kamera
Felix Cramer · Stefan Ciupek
Musik
Gast Waltzing
Schnitt
Florian Drechsler
Darsteller
Moritz Bleibtreu (Urs Blank) · Jürgen Prochnow (Pius Ott) · Nora von Waldstätten (Lucille) · Doris Schretzmayer (Evelyn) · André Hennicke (Joe)
Länge
98 Minuten
Kinostart
14.01.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung | Thriller

Heimkino

Die Edition enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches „Making of“ (37 Min.) sowie längere interviews mit Moritz Bleibtreu (10 Min.) und Stephan Rick (15 Min.).

Verleih DVD
Alamode (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Alamode (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Thriller nach Martin Suter. Mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Prochnow. Reige: Stephan Rick

Diskussion
Überall ist Nebel oder Nacht, oder die Schatten der Baumwipfel fallen so dicht, dass kein Lichtstrahl bis auf die Erde dringt. Regisseur Stephan Rick hat einen bemerkenswert dunklen Film gedreht, dem sich durchaus vorwerfen ließe, dass aus der ästhetischen Obskuranz nie eine echte erzählerische Düsternis wird, ja dass erstere womöglich vor allem dazu dient, den Verzicht auf letztere leidlich effektiv zu verschleiern. Er wollte einen Roman schreiben, der vor allem im Wald spielt, sagt der Schweizer Schriftsteller Martin Suter, von dem die Buchvorlage stammt. Den ehemaligen Werbetexter Suter kennt man für seine süffisanten, scharf beobachteten Kolumnen aus der Business-Welt, für die der Wald, das letzte, wie auch immer eingehegte Refugium der Natur in der durchzivilis

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