Komödie | USA 2015 | 96 Minuten

Regie: Sean Anders

Der einfühlsame Angestellte eines Musiksenders will den Kindern seiner Freundin ein guter Stiefvater sein. Dann aber taucht deren leiblicher Vater auf, ein eloquenter, durchtrainierter Macho, gegenüber dem er schlechte Karten hat. Komödie als Abfolge aberwitziger bis abgründiger Situationen um politische Korrektheit, Rassismus und Strategien gegen Mobbing. Die Inszenierung begnügt sich weitgehend damit, die rivalisierenden Formen von Männlichkeit auf den Gegensatz der Darsteller Will Ferrell und Mark Wahlberg zu reduzieren; tiefergehende Fragen nach den Hintergründen der gegensätzlichen Männer-Modelle weicht er ebenso aus, wie er den Konflikt allzu schnell zugunsten einer sentimentalen Vermittlung überspielt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
DADDY'S HOME
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Sean Anders
Buch
Brian Burns · Sean Anders · John Morris
Kamera
Julio Macat
Musik
Michael Andrews
Schnitt
Eric Kissack · Brad E. Wilhite
Darsteller
Will Ferrell (Brad Taggart) · Mark Wahlberg (Dusty Mayron) · Linda Cardellini (Sara Taggart) · Owen Vaccaro (Dylan) · Scarlett Estevez (Megan)
Länge
96 Minuten
Kinostart
21.01.2016
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit fünf im Film nicht verwendeten Szenen (8 Min.). Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.78:1, dts:X engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Vater werden ist nicht schwer, ein Dad zu sein dagegen sehr. In Folge eines Unfalls beim Zahnarzt kommt Brad ohnehin nur noch als Stiefvater für Megan und Dylan in Frage, was die attraktive Sarah vor acht Monaten offenbar als Chance begriffen hat, nachdem sie zuvor offenkundig einschlägige Erfahrungen mit dem sportiven Alpha-Männchen Dusty gemacht hatte. Weil Brad also so hingebungsvoll wie erfolglos daran arbeitet, eine Beziehung zu seinen beiden Kindern aufzubauen und sich dabei für keine Erniedrigung zu schade ist, wundert es nicht weiter, dass er als Angestellter einer recht erfolgreichen Radio-Station für Smooth Jazz seine Brötchen verdient. Von seinem weichen Naturell her scheint Brad bestens in eine Welt zu passen, die von toughen Schülerlotsinnen regiert wird. Man kann nicht sagen, dass Brad mit seiner kleinen Familie nicht glücklich wäre.

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