Tschiller: Off Duty

Actionfilm | Deutschland 2015 | 140 Minuten

Regie: Christian Alvart

Die Tochter des Hamburger Ermittlers Nick Tschiller gerät in die Fänge einer skrupellosen türkisch-russischen Verbrecherorganisation und wird nach Moskau verschleppt. Als ihr Vater bei der Verfolgung unter Mordverdacht gerät, macht er sich mit Hilfe seines Partners auf eine Befreiungsmission nach Russland. Kino-Fortsetzung der „Tatort“-Krimis um den stoischen Draufgänger Nick Tschiller, die unmittelbar an die Fernsehfilme "Tatort - Der große Schmerz" und "Tatort - Fegefeuer" (beide 2016) anschließt. Konzipiert als inhaltlich sinnfreier Thriller, der dank dichter Actionszenen aber durchaus packend unterhält, stören vor allem die Kraftmeierei und die ungebrochene Selbstjustiz-Haltung der Hauptfigur. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Christian Alvart
Buch
Christoph Darnstädt
Kamera
Christof Wahl
Musik
Martin Todsharow
Schnitt
Marc Hofmeister · Dirk Grau
Darsteller
Til Schweiger (Nick Tschiller) · Fahri Yardim (Yalcin Gümer) · Luna Schweiger (Lenny) · Özgür Emre Yildirim (Süleyman Seker) · Alyona Konstantinova (Dascha)
Länge
140 Minuten
Kinostart
04.02.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Actionfilm | Kriminalfilm

Heimkino

Die Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 1.78:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Auch ein Nick Tschiller muss sich gelegentlich selbst beweisen, was für ein Kerl er ist. Es mag zwar nicht der beste Einfall gewesen sein, als Mordverdächtiger in einem türkischen Polizeigebäude nach einer Waffe zu greifen, sie einem Agenten an den Kopf zu pressen und durch türkische Sicherheitskräfte hindurch den Ausgang zu suchen. Doch in gewisser Weise wurde ihm dieses Vorgehen geradezu vordiktiert. Der Umstand, dass sein Widersacher mit dem metrosexuellen Auftreten die anderen hinausschickte, um den aus allen Poren Testosteron versprühenden Tschiller zu verhöhnen, kam einer Aufforderung gleich, seinen Kopf auf den Tisch zu donnern. Und da obendrein noch eine geladene Pistole in Griffweite war, blieb Tschiller quasi keine andere Wahl. Um geringe Erfolgsaussichten mögen sich andere scheren; sein Blick ist mehr denn je nur auf ein Ziel gerichtet: seine Tochter Lenny aus der Gewalt von Gangstern zu befreien, die sie nach Russland verschleppt haben, wo ihr ein grausame

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