Schellen-Ursli

Heimatfilm | Schweiz 2014 | 105 Minuten

Regie: Xavier Koller

Heimatfilm, basierend auf dem tief im Schweizer Volksbewusstsein verwurzelten Bilderbuch „Schellen-Ursli“, verortet im Engadiner Dorf Guarda in den Alpen. Ein in ärmlichen Verhältnissen lebender Bauernjunge ergattert beim traditionellen romanischen Winterend-Brauch Chalanda-Marz, bei dem die Knaben mit Schellen um den Hals um den Dorfbrunnen gehen und den Winter „ausschellen“, die kleinste Glocke. Er wehrt sich gegen Hänseleien und sucht auf einer Sommeralp nach einer riesigen Kuhglocke. Die schmale Vorlage wird durch hinzuerfundene Nebenhandlungen zu einem ansprechenden folkloristischen Kinderfilm geweitet, der auch Erwachsene gut unterhält. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
SCHELLEN-URSLI
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2014
Regie
Xavier Koller
Buch
Stefan Jäger · Xavier Koller
Kamera
Felix von Muralt
Schnitt
Gion-Reto Killias
Darsteller
Jonas Hartmann (Ursli) · Peter Jecklin (Lehrer) · Julia Jeker (Seraina) · Herbert Leiser (Giacomin) · Sarah Sophia Meyer (Annina)
Länge
105 Minuten
Kinostart
24.03.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Heimatfilm | Jugendfilm

Heimkino

Verleih DVD
Universum & Frenetic (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Universum & Frenetic (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Der „Schellen-Ursli“ ist in der deutschsprachigen Schweiz fast so bekannt wie „Heidi“: eine der Literatur entsprungene Figur, die im Volksbewusstsein sehr gegenwärtig ist. Uorsin, wie er mit Taufname heißt, lebt wie Heidi im Kanton Graubünden; geografisch ist seine Heimat allerdings ein bisschen tiefer gelegen, in dem Engadiner Dorf Guarda. Im Unterschied zu Johanna Spyris 1880/81 in zwei Bänden erschienenem Entwicklungsroman, der es zu Weltruhm brachte und den Namen „Heidi“ zu einem „Swissness“ garantierenden Markenzeichen machte, zählt „Schellen-Ursli“ gerade mal 42 Seiten. Ein Bilderbuch eben: 20 ganzseitige Zeichnungen des Bündner Malers Alois Carigiet, dazu eine in Versen verfasste Erzählung der Enga

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