Köpek - Geschichten aus Istanbul

Drama | Schweiz/Türkei 2015 | 103 Minuten

Regie: Esen Isik

Ein zehnjähriger Schüler aus armen Verhältnissen, eine unglücklich verheiratete Frau und eine transsexuelle Prostituierte geraten an einem beliebigen Tag in Istanbul in einen Reigen von Unterdrückung und körperlicher Gewalt. Nur einmal kreuzen sich die parallel geführten Wege des Jungen, der Papiertaschentücher verkauft, mit der unglücklich verliebten Transsexuellen, deren Geliebter sich nicht zu ihr bekennt, und der Ehefrau, die in der von ihren Eltern arrangierten Ehe erdrückt wird. Der symbolisch schlichte, durch keinerlei Zwischentöne oder Reflexionen gebrochene Film ist der italienischen Aktionskünstlerin Pippa Bacca (1974-2008) gewidmet, die während ihrer „Bride on Tour“-Reise am Stadtrand von Istanbul vergewaltigt und getötet wurde. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
KÖPEK
Produktionsland
Schweiz/Türkei
Produktionsjahr
2015
Regie
Esen Isik
Buch
Esen Isik
Kamera
Gabriel Sandru
Musik
Marcel Vaid
Schnitt
Aurora Vögeli
Darsteller
Çagla Akalin (Ebru) · Baris Atay (Mustafa) · Salih Bademci (Hakan) · Hakan Karsak (Kaan) · Oguzhan Sancar (Cemo)
Länge
103 Minuten
Kinostart
13.10.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Episodenfilm
Diskussion
Liebe und Glück finden sich in „Köpek“ nur als Kitschversion in Porzellan und Kunststoff, verkörpert in grotesken Figuren mit Kulleraugen, breitem Lächeln und dicken Schenkeln, in putzigen Vögelchen und anderem Heile-Welt-Nippes. Besonders ein trashiges Figurenpaar aus Plastik hat es Ebru angetan. Ihre Münder finden sich magnetisch zum Kuss. Es braucht nicht viel Fantasie, um dieses Symbol deuten zu können: Denn Ebru, eine transsexuelle Prostituierte, liebt einen gut situierten Apotheker, der sich nicht zu ihr bekennt. Ebru ist eine der Figuren, die der Film der schweizerisch-türkischen Regisseurin Esen Işık einen T

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