Grüße aus Fukushima

Drama | Deutschland 2016 | 108 Minuten

Regie: Doris Dörrie

Eine junge Deutsche will sich mit Auftritten als Clown in der zerstörten japanischen Provinz Fukushima von ihrem eigenen Unglück ablenken. Dabei lernt sie eine einstige Geisha kennen, zu der sie langsam eine Beziehung findet und der sie beim Aufbau ihres zerstörten Hauses in der radioaktiv kontaminierten Zone hilft. Die mit großer Sensibilität ebenso leicht wie poetisch inszenierte Geschichte fügt sich perfekt in die gespenstischen Originalschauplätze ein. Mit stimmigen Bildern und wunderbaren Hauptdarstellerinnen erzählt der liebevoll gestaltete Film eine universell gültige Geschichte vom Leben und vom Abschiednehmen. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Doris Dörrie
Buch
Doris Dörrie
Kamera
Hanno Lentz
Musik
Ulrike Haage
Schnitt
Frank Müller
Darsteller
Rosalie Thomass (Marie) · Kaori Momoi (Satomi) · Nami Kamata (Nami) · Moshe Cohen (Moshe) · Honsho Hayasaka (Jushoku)
Länge
108 Minuten
Kinostart
10.03.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Extras der BD enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.) sowie die Pressekonferenz Berlinale 2016 (53 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt. & jap.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt. & jap.)
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Diskussion
Marie misslingt so ziemlich alles, seitdem sie ihre Hochzeit in den Sand gesetzt hat. Sogar der Selbstmord. Selten hat man eine Protagonistin gesehen, die auf so unverstellte Art ungeschickt ist – jedenfalls in einem Film, der keine Komödie sein will. Als die kreuzunglückliche Marie vor ihrem Leid in die atomar verstrahlte Gegend von Fukushima flüchtet, um dort als „Clown ohne Grenzen“ die Überlebenden des Super-GAU aufzuheitern, wird das als ein einziges Desaster gezeigt. Über Maries Auftritt lacht niemand aus der Senioren-Gruppe, die in dem improvisierten Containerdorf an der Grenze zur kontaminierten „Zone“ haust. Auch ihr Hula-Hoop-Training findet tags darauf wenig Zuspruch, woraufhin Marie den Dienst quittiert. Peinvoll o

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