Heart of a Dog

Dokumentarfilm | Frankreich/USA 2015 | 76 Minuten

Regie: Laurie Anderson

Die Musikerin und Filmemacherin Laurie Anderson nimmt mit auf eine inspirierende Gedanken- und Bilderreise über die Themen Leben und Tod, Liebe und Verlust, Terror und Freiheit, die sie anhand ihrer eigenen Lebenserfahrungen durchspielt. Der mit ihrer warmen, einnehmenden Stimme vorgetragene Gedankenstrom verbindet das Politische mit dem Spirituellen, registriert sehr präzise die Veränderungen des "American Way of Life" im Gefolge von "9/11", fragt aber auch nach Trost und Zuspruch. Unterlegt sind die Assoziationsketten mit einer Flut von Bildern unterschiedlichster Herkunft und zarten Soundscapes der Komponistin. (O.m.d.U.) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HEART OF A DOG
Produktionsland
Frankreich/USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Laurie Anderson
Buch
Laurie Anderson
Kamera
Laurie Anderson · Toshiaki Ozawa · Joshua Zucker-Pluda
Musik
Laurie Anderson
Schnitt
Melody London · Katherine Nolfi
Länge
76 Minuten
Kinostart
24.03.2016
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Arsenal (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl.)
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Diskussion
Dass die Performance-Künstlerin und Musikerin Laurie Anderson eine begnadete Erzählerin ist, weiß man spätestens seit ihrem Album „Big Science“. Mit ihrer warmen, ruhigen, einnehmenden Stimme lädt sie den Zuhörer auf assoziative Reisen ein, die nur bei oberflächlicher Betrachtung kontingent erscheinen. In ihrem filmischen Essay „Heart of a Dog“, dessen reflexive Imagination nicht von ungefähr an Chris Markers „Sans Soleil“ (fd 24 435) erinnert, erzählt sie Geschichten aus dem Leben ihres verstorbenen Hundes Lolabelle vor dem Hintergrund des Sterbens ihrer Mutter vor dem Hintergrund des Todes ihres langjährigen Partners und Ehemanns Lou Reed, dessen „magnificent spirit“ der Film gewidmet ist. Es ist eine ausgedehnte, versponn

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