Unter dem Sand (2015)

Historienfilm | Dänemark/Deutschland 2015 | 101 Minuten

Regie: Martin Zandvliet

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs sollen elf junge deutsche Soldaten, die in britische Gefangenschaft geraten sind, einen Strand an der dänischen Küste von Tretminen säubern, die die Wehrmacht dort vergraben hat. Das packende Drama fokussiert vorrangig auf nervenzerrende Spannungsmomente, bringt im Kern aber ein unbekanntes Kapitel deutsch-dänischer Geschichte näher und verhandelt wichtige Themen um Rache und Vergebung, Schuld und Sühne. Trotz Vereinfachungen und einer gegen Ende hin schematischen Inszenierung ein ausgesprochen wichtiger Film, der nicht zuletzt dank guter Darsteller Verständnis und Mitgefühl für die jungen Soldaten weckt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
UNDER SANDET
Produktionsland
Dänemark/Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Martin Zandvliet
Buch
Martin Zandvliet
Kamera
Camilla Hjelm Knudsen
Musik
Sune Martin
Schnitt
Molly Marlene Stensgaard · Per Sandholt
Darsteller
Roland Møller (Unteroffizier Carl Rasmussen) · Mikkel Boe Følsgaard (Hauptmann Ebbe Jensen) · Louis Hofmann (Sebastian) · Joel Basman (Helmut) · Oskar Bökelmann (Ludwig)
Länge
101 Minuten
Kinostart
07.04.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Historienfilm | Kriegsfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein längeres Interview mit Regisseur Martin Zandvliet (11 Min.).

Verleih DVD
Koch (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Gefangene "Volkssturm"-Soldaten werden nach Ende des Zweiten Weltkrieges gezwungen, die dänischen Küsten von den Wehrmacht-Minen zu säubern. Regie: Martin Zandvliet.

Diskussion
Dänemark 1945. Der Zweite Weltkrieg ist vorbei. Doch für 2000 deutsche Soldaten, die aus Hitlers Volkssturm direkt in britische Gefangenschaft gerieten und an Dänemark weitergereicht wurden, fängt der Horror jetzt erst an. Während der Besatzung des Landes haben die Deutschen 2,2 Millionen Landminen an der dänischen Westküste vergraben, weil sie eine Landung der Alliierten befürchteten. Diese Minen sollen nun gefunden und entschärft werden, von minderjährigen Jungen, die weder die notwendigen Kenntnisse noch das technische Gerät besitzen. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Genfer Konvention die Zwangsarbeit von Kriegsgefangenen verbietet. Vor diesem Hintergrund erzählt der Film von M

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