Hardcore (2015)

Actionfilm | Russland/USA 2015 | 92 Minuten

Regie: Ilya Naishuller

Ein Mann wacht in einem klinisch-weißen High-Tech-Labor als Mischung aus Cyborg und Mensch auf. Während seine Frau noch die letzten Schrauben festzieht, muss er flüchten, weil ein Bösewicht mit telekinetischen Kräften und Weltherrschaftsambitionen seine Schergen auf ihn ansetzt. Action-Marathon im Ego-Shooter-Stil, in dem allein Bewegung, Tempo und Sensationen zählen. Die schaukelnde Kamera, der treibend-laute Soundtrack und die rasante Montage führen allerdings allzu rasch zu Ermüdungserscheinungen.

Filmdaten

Originaltitel
HARDCORE HENRY
Produktionsland
Russland/USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Ilya Naishuller
Buch
Ilya Naishuller
Kamera
Vsevolod Kaptur · Fedor Lyass · Pasha Kapinos
Musik
Darya Charusha
Schnitt
Steven Mirkovich · Vlad Kaptur
Darsteller
Sharlto Copley (Jimmy) · Haley Bennett (Estelle) · Danila Kozlovsky (Akan) · Tim Roth (Henrys Vater) · Andrei Dementiev (Slick Dmitry)
Länge
92 Minuten
Kinostart
14.04.2016
Fsk
ab 18; nf
Genre
Actionfilm | Science-Fiction-Film

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und einen Audiokommentar des Regisseurs mit dem Hauptdarsteller Sharlto Copley. Die Extras der umfangreicheren BD-Editionen umfassen zudem zwei weitere "Behind the Scenes-Featurettes" (DVD: insgesamt 9 Min.; BD: insgesamt 31 Min.) sowie ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (8 Min.). Das Mediabook enthält zudem ein 48-seitiges Booklet mit dem Comic zum Film sowie die Filmmusik auf separater CD. Das Mediabook ist mit dem Silberling 2016 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Capelight (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Capelight (16:9, 2.35:1, Dolby_ATMOS engl., dts dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Die Produktionsnotizen tragen ganz schön dick auf: „Vorhang auf für die erste leinwandsprengende ‚First-Person-Experience‘ der Filmgeschichte!“ Oder: „Hochkarätig besetzter ‚Mittendrin statt nur dabei‘-Actioner“. Es geht in „Hardcore“ also um einen Egoshooter – ein Begriff, den man bislang nur von Computerspielen kannte, bei denen der Nutzer in einer unmittelbaren Spielwelt aus der Ich-Perspektive auf andere Spieler oder computergesteuerte Gegner schießt. Gedreht wurde „Hardcore“ fast ausschließlich mit einer mobilen, am Körper befestigten GoPro-Kamera, deren kleine Brennweite ein großes, mitunter gekrümmtes Blickfeld ermöglicht, in das immer wieder Arme oder Beine des Egoshooters ragen. Eine angenehme Seh-Erfahrung sieht anders aus. Der Film beginnt dam

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