Der junge Messias

Drama | USA 2016 | 111 Minuten

Regie: Cyrus Nowrasteh

Die Verfilmung eines Bestseller-Romans von Anne Rice erzählt die Geschichte des siebenjährigen Jesus, der erste Wunder wirkt und den Bedrohungen ausgesetzt ist, die von König Herodes und einem blondgelockten Satan ausgehen. Die zwar respektvolle, aber uninspirierte Bibelverfilmung bleibt dem traditionellen Stil historisierender Jesusfilme verhaftet und entwickelt kein Gespür für die Suche eines Jungen nach seiner Identität. Die Erlebnisse und „magischen“ Handlungen des Knaben wirken allesamt als Vorspiele für die Geschichten des erwachsenen Jesus. Überdies erliegt die Inszenierung immer wieder der Gefahr, ins allzu Gefällige abzurutschen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE YOUNG MESSIAH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Cyrus Nowrasteh
Buch
Betsy Giffen Nowrasteh · Cyrus Nowrasteh
Kamera
Joel Ransom
Musik
John Debney
Schnitt
Geoffrey Rowland · Paul Seydor
Darsteller
Adam Greaves-Neal (Jesus) · Sara Lazzaro (Maria) · Vincent Walsh (Josef) · Finn Ireland (Jakob) · Christian McKay (Cleopas)
Länge
111 Minuten
Kinostart
12.05.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Autorin Betsy Giffen sowie ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.).

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Uninspirierter, historisierender Jesusfilm nach einem Bestseller der amerikanischen Autorin Anne Rice.

Diskussion
Wie hat sich Jesus als Kind gefühlt, als er noch nicht wusste, dass er Gottes Sohn ist? Diese Frage ist der Ausgangspunkt des Films, der auf dem Bestseller „Christ the Lord: Out of Egypt“ (2005) der amerikanischen Autorin Anne Rice beruht, die vor allem durch ihre Vampirromane berühmt geworden ist. In der Bibel findet sich nur bei Lukas eine kurze Kindheitsgeschichte, die über den 12-jährigen Jesus im Tempel (Lk 2,41 ff.). Allerdings ist es keine neue Idee, sich die Kindheit Jesu genauer auszumalen. Das apokryphe Kindheitsevangelium des Thomas aus dem 2. Jahrhundert ist eine einschlägige Quelle für solche Versuche. Am gleichen Thema hat sich 1988 auch die italienische Fernsehserie „Ein Kind mit Namen Jesus“ versucht. Das apokryphe Evangelium präsentiert einen jun

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