Drama | USA 2016 | 99 Minuten

Regie: Jodie Foster

Nach dem Crash eines Hedgefonds kapert ein Geschädigter mit Pistole und Bombengurt die Live-TV-Sendung eines gockelhaften Anlageberaters und verlangt nach Antworten. In der Folge entwickelt sich ein solide inszenierter und gespielter Thriller mit immer neuen Konstellationen und Bedrohungsszenarien, dessen Medienkritik subtil und treffend ausfällt. In seiner politischen Stoßrichtung und seinem Zorn auf die Finanzwirtschaft bleibt der Film hingegen vorhersehbar und plakativ. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MONEY MONSTER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Jodie Foster
Buch
Jamie Linden · Alan DiFiore · Jim Kouf
Kamera
Matthew Libatique
Musik
Dominic Lewis
Schnitt
Matt Chesse
Darsteller
George Clooney (Lee Gates) · Julia Roberts (Patty Fenn) · Jack O'Connell (Kyle Budwell) · Dominic West (Walt Camby) · Caitriona Balfe (Diane Lester)
Länge
99 Minuten
Kinostart
26.05.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Thriller

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen (2 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Jodie Foster lässt George Clooney als Finanzmarkt-Clown in die Klemme geraten

Diskussion
Dieser Mann ist doch ein Witz: eine Testosteron-Maschine unter dem Zaubererzylinder oder dem Boxer-Cape, er macht alberne tänzerische Verrenkungen und arg selbstgewisse Anlagetipps, fünf Mal die Woche in der eigenen, titelgebenden Show. Dieser Mann ist aber auch: George Clooney, Produzent und Hauptdarsteller, bekennender wie bekannter „Hollywood liberal“. In seinem aktuellen Film allerdings zeigt sich das Bekenntnishafte gleich so plakativ, dass es beinahe schon redundant erschiene, dieser Karikatur ausgerechnet ihren Karikaturencharakter vorzuwerfen. Unglaublich gockelhaft stolziert Lee Gates durch die Gänge des Senders auf dem Weg zum Studio, seine Regisseurin Patty Fenn (Julia Roberts) schon per Funkknopf im Ohr. „Winnetou“ ist das vereinbarte Kennwort, wenn Gates wieder einmal

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