Drama | Deutschland 2015 | 92 Minuten

Regie: Akiz

Als eine 17-Jährige nach einem Zusammenbruch während einer Party wiederholt von Visionen einer seltsamen Kreatur geplagt wird, findet sie weder bei ihren Eltern noch ihren Freundinnen Halt. Nach und nach erkennt sie, dass ihr das äußerlich furchteinflößende Wesen nicht böse gesinnt ist, und sie beginnt, seine Anwesenheit zu akzeptieren. Subtiler Horrorfilm, der Elemente des Coming-of-Age- und Horrorfilms zum Psychogramm einer jungen Frau verbindet, die lernt, sich ihren unbestimmten Ängsten und unbekannten Aspekten ihrer Identität zu stellen. Sowohl visuell als auch akustisch setzt der Film auf physische Überwältigung, verliert seine Figuren aber nie aus dem Blick und überzeugt durch seine stimmige Auflösung. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Regie
Akiz
Buch
Akiz
Kamera
Clemens Baumeister
Musik
Steffen Kahles · Christoph Blaser
Schnitt
Akiz · Philipp Virus
Darsteller
Carolyn Genzkow (Tina) · Wilson Gonzalez Ochsenknecht (Adam) · Sina Tkotsch (Barbara) · Alexander Scheer (Psychiater) · Kim Gordon (Lehrerin)
Länge
92 Minuten
Kinostart
26.05.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Mystery-Film

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein längeres Interview mit dem Regisseur (24 Min.). Nur das Mediabook enthält zudem u.a. die Dokumentation "Der Nachtmahr und wie er in die Welt kam" (44 Min.) sowie ein aufschlussreiches Booklet zum Film (20 Seiten).

Verleih DVD
Koch (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Es macht sich immer gut, einen Horrorfilm mit einer Warnung einzuleiten. Schließlich ist diese auch ein Versprechen, gleich in ein Grenzgebiet des Erträglichen vorzudringen. Akiz stellt seinem Film gleich zwei Texttafeln voran, die sich aber nicht auf schockierende Inhalte beziehen, sondern auf die Filmform: Erst wird vor Stroboskopeffekten gewarnt, dann vor isochromatischen und binauralen Tönen – und schließlich ebenso selbstironisch wie selbstverliebt gefordert, der Film solle dennoch laut gespielt werden. Was danach beginnt, ist eine wilde Reise in die Berliner Club-Kultur, zu wummernden nächtlichen Techno-Partys in Schwimmbädern oder dunklen Fabrikhallen, all dies in einer Lautstärke, die – sollte der Kinobetreiber dem Wunsch der Filmemacher entsprochen haben und die Tonanlage die technischen Anforderungen erfüllen – tatsächlich ein neues, geradezu physisches Filmerlebnis eröffnet. „Der Nachtm

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