Rockabilly Requiem

Drama | Deutschland 2016 | 91 Minuten

Regie: Till Müller-Edenborn

Als eine Rockabilly-Band im Herbst 1982 eine Vorgruppe sucht, sehen zwei Jugendliche aus der Provinz ihre Chance gekommen, doch die Spannungen in ihren Elternhäusern lassen ihren Ausbruchsversuch scheitern. Ein am Reißbrett konzipierter Jugendfilm, in dem jeder Konflikt zu großen Pose gerinnt. Klischeehaft werden klassische Themen wie Ablösung vom Elternhaus, Selbstverwirklichung, Liebeskummer und Musik abgehakt, ohne dass sich darüber eine stimmige Handlung entwickelt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Till Müller-Edenborn
Buch
Jörg Bruhn · Till Müller-Edenborn
Kamera
Sönke Hansen
Musik
Christian Heyne
Schnitt
Sebastian Thümler
Darsteller
Sebastian Tiede (Sebastian) · Ruby O. Fee (Debbie) · Ben Münchow (Hubertus Jansen) · Hendrik Duryn (Knut) · Alexander Hauff (Norbert Jansen)
Länge
91 Minuten
Kinostart
09.06.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Lighthouse (16:9, 1.78:1, DD.1 dt.)
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Diskussion
„Rebels“ steht auf der Rückscheibe, die Konföderierten-Flagge ziert die Motorhaube. Die jungen Männer, die mit dem Auto durch die deutsche Provinz rasen, stehen auf die Musik der 1950er-Jahre, auf kehligen Gesang im Stil von Elvis und entsprechende Haartollen, auch wenn die Blütezeit jenes Rock’n‘Roll-Stils im September 1982 schon lange Vergangenheit ist. „Rockabilly Requiem“ beginnt mit einem Anachronismus. Er erzählt aus einer Zeit, die längst vorbei ist. Und dazu von Jugendlichen, die sich um weitere drei Jahrzehnte zurückträumen. Hubertus und seine Band gehen im Rockabilly-Revival jener Jahre auf. Sie wünschen sich nichts mehr, als mit ihr

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